Wer Alkohol trinkt, bricht seltener das Studium ab

Dänische Forscher haben einen wunderbaren Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und gutem Studienerfolg entdeckt. Wir sagen: "Prost!"

Liebe StudentInnen, aufgepasst! Ihr könnt die Drop-Out-Rate an euren Unis anscheinend ganz einfach senken: Gehet raus und stoßt regelmäßig miteinander auf das (StudentInnen)-Leben an! Laut einer Studie des Dänischen Evaluations Instituts EVA schließen Studierende ihr Studium nämlich eher ab, wenn sie Alkohol trinken.

Wer jetzt Scheinkorrelation! schreit, hat natürlich recht. Es geht eher um das gemütliche Zusammensitzen und das daraus entstehende soziale Netzwerk. Wer nie bei Parties auftaucht und keinen Kontakt zu den Studienkollegin hat, verliert schneller die Motivation das Studium durchzuhalten, argumentieren die Wissenschafter.

In einer Studie des IHS aus 2009 war "fehlende Motivation" immerhin auf Platz 7 der Gründe für einen Studienabbruch. In Österreich liegt der Anteil der Studienabbrecher im Schnitt bei 4%, die frühe Drop-Out-Rate in den ersten Semestern aber bei 19%. Liegt die Lösung vielleicht im Alkohol?

Wie alles im Leben: In Maßen. Wer zu oft betrunken und darob verkatert ist oder gar betrunken zur Vorlesung erscheint, kann keine guten Leistungen abliefern und ist ebenfalls gefährdet, das Studium vorzeitig abbrechen zu müssen, warnen die Forscher.

Die besten Chancen auf einen Studienabschluss haben moderate Trinker. Die Studienautoren empfehlen aber, Studierenden mit Alkoholproblemen geeignete Hilfsprogramme anzubieten und Uni-Festln so zu organisieren, dass sich auch Abstinente wohl fühlen. Hauptsache "Prost!" mit einem Getränk nach Wahl!

 

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