Wenn's im Magen brennt

Stress, Bewegungsmangel und Fast Food gegen den schnellen Hunger. Zwischendurch noch ein Kaffee und schon brennt der Magen. - WERBUNG -

Beinahe die Hälfte aller Österreicher und Österreicherinnen leidet unter Sodbrennen. Meist tritt es direkt nach den Mahlzeiten auf. Bei vielen kommt es aber auch erst in der Nacht zum Vorschein und stellt eine ernsthafte Erkrankung dar, nennt sich Refluxkrankheit und bedeutet, dass der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre nicht richtig schließt. Das harmlose „saure Aufstoßen" entsteht jedoch aufgrund von falscher Ernährung. Beachtet man allerdings ein paar clevere Tipps, kann man den Beschwerden vorbeugen.

Meide fettreiche, frittierte oder gebackene Lebensmittel. Sie sind schwer zu verdauen und führen zu übermäßiger Säureproduktion. Auch stark gewürzte, sehr heiße oder kalte Speisen, sowie rohe Zwiebel und Knoblauch können Sodbrennen verursachen. Außerdem sollte man auf Alkohol, Nikotin, Kaffee und kohlensäurehaltige Getränke verzichten, wenn man unter regelmäßigen Beschwerden leidet.

Kommt es allerdings dennoch zu saurem Aufstoßen, gibt es Hilfe:
Zuerst befreit man sich einmal von enger Kleidung, die auf den Magen drückt. Danach trinkt man ein Glas zimmerwarme Milch, isst ein paar Löffel Joghurt oder bereitet sich eine clevere Kartoffelsuppe zu.

Kartoffeln binden überschüssige Magensäure und sorgen somit für Linderung. Auch einige Esslöffel geriebene Mandeln oder ein Esslöffel Natron in Wasser gelöst schafft Abhilfe. Allerdings sollte man lieber vorbeugen, indem man auf säurebildende Nahrungsmittel weitgehend verzichtet. So kann das lästige Brennen gar nicht erst aufkommen.

 

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