Wenn man über männliche Wissenschaftler schreibt, als wären es Frauen

Kurzbiografien über männliche Wissenschaftler.

Der Twitter-User @Daurmith hat es perfekt auf den Punkt gebracht. Egal wie erfolgreich Frauen sind, in Texten und Biografien wird immer auf ihre eigentlichen, viel wichtigeren Erfolge eingegangen: ob sie Mutter und Hausfrau sind und wie sie aussehen. Wie kann man auch bei so einem zierlichen Äußeren so elaborierte Wissenschaft erwarten?

Aber wir lassen besser Mal den Twitter-User Daurmith sprechen, seine Kurzbiografien sprechen nämlich Bände:

"Pierre Curie, verheiratet und stolzer Vater von zwei Kindern, fand neben seiner kurzen wissenschaftlichen Karriere auch noch Zeit für Romantik und Familie."

"Man kann sich kaum vorstellen, dass sich hinter Newtons großen Augen und seinem zerbrechlichem Äußeren, eines der erstaunlichsten Gehirne unserer Zeit verbirgt."

"Rotzfrech und sorglos hat Freynmann mit seiner Forschung soziale Sitten in Frage gestellt, und Herzen in ganz Amerika gebrochen."

"Er hatte den Körper eines Athleten und das Gesicht eines Filmstars. Doch Oliver Sacks war die Wissenschaft wichtiger als Glamour."

"Schrödinger war bekannt für seine mürrische Persönlichkeit und man dachte weithin er würde niemals eine Frau zum Heiraten finden. Trotz aller Zweifel hat er nicht nur einen Nobelpreis bekommen, sondern auch noch geheiratet."

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