Welpe stirbt im Flugzeug-Gepäckfach

Ein Bulldoggen-Welpe musste während eines Fluges qualvoll sterben, weil das Flugpersonal darauf bestand, ihn ins Gepäckfach einzusperren.

Die Horrorvorstellung aller HundebesitzerInnen ist kürzlich einer amerikanischen Familie passiert: Auf einem Flug von Houston nach New York musste ihr Hundewelpe Papacito qualvoll sterben. Und sein Tod wäre mehr als vermeidbar gewesen. Das Flugpersonal der United Airlines Maschine bestand darauf, den kleinen Hund in die Gepäckablage zu sperren. Dort bekam der neun Monate alte Rüde aber keine Luft mehr und starb.

Die betroffene Fluggesellschaft United Airlines beteuerte, dass sie die volle Verantwortung für den Vorfall übernehmen werden. "Das war ein tragischer Unfall, der nie hätte geschehen dürfen, da Haustiere niemals in Gepäckfächer platziert werden sollten", sagte der Sprecher Charles Hobart.

Eine Passagierin teilt das schreckliche Ereignis auf Facebook
Ebenfalls an Bord, die Passagierin June Lara. Sie beschrieb auf Facebook wie sich die qualvolle Tat ereignete. Sie erzählt, dass die FlugbegleiterInnen darauf bestanden, den Welpen für drei Stunden einzuschließen. Und obwohl in der Ablage keine Luftzufuhr möglich war, versicherten sie der Hundehalterin, dass dem Tier keine Gefahr drohen würde. Die Besitzerin des Welpens, die mit ihren beiden Töchtern reiste, hat danach zugestimmt Papacito in die enge Gepäckablage zu sperren. Nach der Landung wollten sie ihn wieder zu sich holen, doch der Hund hat sich weder bewegt, noch Laute von sich gegeben.

Alle Passagiere und Passagierinnen, aber vor allem die betroffene Familie, seien davon bestürzt und traurig gewesen, erklärt June Lara.

Während des letzten Jahres sind auf Flügen der United Airlines bereits ein Hase und mehrere Hunde verstorben.

 

Aktuell