Welcher der vier Betrunkenheits-Typen bist du?

Eine Studie der University of Missouri-Columbia hat den Betrunkenheitsgrad von Menschen in vier Typen eingeteilt. Und wir kennen sie alle.

Silvester - die wohl erzwungenste Party des Jahres. Für viele eine jährliche Routine, die entweder aus Frust oder der Freude, es doch noch zu einer Party geschafft zu haben in einem Rausch gipfelt.

Doch wem die heurige Silvesterparty zu langweilig ist, dem sei mit diesem Text Abhilfe geschaffen. Hier wird die Studie der University of Missouri-Columbia behandelt. Dort haben es sich die Psychologen Douglas Steinley, Rachel Pearl Winograd und Kenneth Sher zur Aufgabe gemacht, die Facetten der Persönlichkeit unter Einfluss von Alkohol zu beobachten, zu dokumentieren und draus Kategorien von vier verschiedenen Typen zu erarbeiten. Dafür wurden 187 Freunde, denen gemeinsames Feiern nicht fremd ist, zum Verhalten der anderen und der eigenen Wahrnehmung befragt. Diese Daten wurden analysiert und nach besonders oft auftretenden Verhaltensweisen gefiltert.

Nun kann man es sich bei der Silvester-Party zur Aufgabe machen, die eigenen Freunde jenen Typen zuzuordnen, denen die Wissenschaftler Namen großer Charaktere gaben. Hier die Übersicht mit einer kurzen Erklärung, wer nach dem fünften Bier oder dem achten weißen Spritzer wohin gehört.

Typ 1: Hemingway

Über den großen Schrifsteller ist bekannt, dass er den Alkohol mitunter einem Grundnahrungsmittel gleichsetzte und dennoch nicht komplett unter dem Tisch versank. Darum wurde der mit 40 Prozent häufigste Typ nach Ernest benannt. Man merkt zwar, dass die Person betrunken ist, die Persönlichkeit verändert sich jedoch nicht zu stark. Geistiger Intellekt und auch Diskussionsfähigkeit bleiben auf einem hohen Niveau.

Typ 2: Mary Poppins

Diesen Zustand des Betrunkenseins haben wir alle schon miterlebt. Der oder die Betroffene könnte die ganze Welt umarmen, liebt dich schon immer, wird immer dein Freund bleiben oder entschuldigt sich plötzlich dafür, in der zweiten Klasse der Unterstufe mit deinem "Fix-Zam-Freund" geknutscht zu haben und bricht dabei in Tränen aus. 14,5 Prozent legen diese Verhaltensweise an den Tag - genannt Mary Poppins. Eine liebenswerte Person ganz ohne Alkohol, eine zuckersüße Person mit Alkohol.

Typ 3: The Nutty Professor (Der verrückte Professor)

Während der Arbeitszeit, auf der Uni oder in der Schule eher lieber im Eck sitzen, aber wenn Alkohol im Spiel ist, plötzlich auf dem Tisch tanzen? Tja, das sind laut Statistik 22,5 Prozent. Und jeder von uns kennt so jemanden.

Typ 4: Mr. Hyde

Der wohl ungemütlichste Typ, mit 20 Prozent aber doch recht häufig vertreten. Wie schon in der Vorlage "Dr. Jekill und Mr. Hyde" bringt der Alkohol eine völlig andere Seite zum Vorschein. Die Palette reicht von aufbrausend bis hin zu feindselig und weinerlich. Wenig überraschend: Diese Kategorie bekommt unter Einfluss von Alkohol die größten Probleme mit der Umwelt.

 

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