Welche Angewohnheiten aus der Isolation ihr im Leben nach Corona behalten wollt

Achselrasieren nimmer so genau nehmen, tägliches Masturbieren oder nie wieder echte Hosen anziehen: Wir haben euch gefragt, welche neuen Angewohnheiten ihr in die Zeit nach Corona mitnehmen wollte – und: Ihr habt Großes vor.

Angewohnheiten Isolation

Die Corona-Isolation hat alte Tagesrhythmen und Angewohnheiten ordentlich durcheinandergewirbelt. Mittlerweile ist oft schon von unserem "neuen Alltag" die Rede – daher haben wir euch gefragt: Was aus dem Corona-Alltag wollt ihr in ein Leben nach der Pandemie mitnehmen? Hat euch die Isolation was gelernt?

Spoiler: Ja, das hat sie – und was sogar:

Anmerkung: Diese Fragen stellen sich nur Menschen, die privilegiert genug sind, um sich nicht um Geld, Gewalt oder Gesundheit sorgen zu müssen. Mehr dazu hier, hier und hier.

Also klar, natürlich gibt’s auch ein paar Zwiderwurzn, die der Isolation so gaaar nichts abgewinnen können, was ja auch fair enough ist:

  • An meinen Gewohnheiten hat sich in der Quarantäne rein gar nichts geändert, außer dass ich diese ****** Gesichtsmaske tragen muss, wenn ich einkaufen oder arbeiten gehe. All das werde ich aber gemeinsam mit dem Reiseverbot und wem Wegfallen meiner Beautytermine liebend gerne wieder abgeben, wenn das alles vorbei ist!
  • Was ich aus der Quarantäne mitnehmen will? NICHTS, NICHTS und nochmal NICHTS.

Aber dann gibt’s auch jene unter euch, die zumindest einen Funken Positivität in dem Ganzen sehen:

  • Eigentlich will ich gar nichts aus dieser depperten Zeit mitnehmen – außer vielleicht die 2-3 Tage im Home Office pro Woche. Die Akzeptanz von Home Office ist inzwischen eine ganz andere als noch vor Covid-19, das muss man schon sagen. Es wurde endlich verstanden, dass es insbesondere in meinem Arbeitsbereich keine Einschränkung in der Leistungserbringung durch Home Office gibt. Das ist die einzig gute Erkenntnis – ansonsten freue ich mich schon richtig auf "die Zeit danach".
  • Was ich beibehalten will: Brot selbst backen.
  • Ich habe die Isolation zum Basteln und Heimwerken genutzt – und gemerkt, wie viel Spaß mir das macht. Ich will mir auch künftig mehr Zeit nehmen für Dinge, die mich wirklich interessieren.

Und dann gibt es sogar jene, die mit einem Sinneswandel (und damit so viel mehr Selbstakzeptanz) aus der Isolation gehen werden – YASSS, YOU GO!

  • Ich bin draufgekommen, dass es nur gesellschaftliche Konventionen und Schönheitsbilder sind, die mich meinen Körper rasieren lassen. Das heißt nicht, dass ich jetzt alles wuchern lasse, aber ich will mich diesem strengen Schönheitsarbeits-Diktat nicht mehr unterwerfen und einfach so sein, wie ich mich wohlfühle .
  • Ich habe gemerkt, wie viel ich eigentlich nur mache, um anderen gefallen und mich der Gesellschaft anzupassen. Meine Erkenntnis aus dem Home Office ist daher ganz klar: Ich werde auch danach nie wieder Bügel-BHs und echte Hosen tragen.
  • Nicht mehr schminken! Durch die Zeit zu Hause habe ich mich selbst neu kennengelernt: Ich sehe mich sonst kaum selbst so lange Zeit ohne Make-up und mein Ziel für die Isolation war es, mich mit meinem Make-up-free-Face wieder anzufreunden. Das ist gelungen. <3
 

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