Weißdorn

Woher der Weißdorn seinen Namen hat? Natürlich von seinen weißen Blüten. Wieso er als eine der wichtigsten Heilpflanzen gilt? Das erfahren Sie hier!

Der Weißdorn, auch Hagedorn oder Hecendorn genannt, ist vor allem in Mitteleuropa und auf dem Balkan beheimatet. Seinen Namen erhielt der strauchartige Weißdorn aufgrund seiner weißen Blüten.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Weißdorn ist die wichtigste Heilpflanze zur Stärkung und bei Beschwerden von Herz und Kreislauf. Für die Arzneimittel verwendet man Blätter und Blüten sowie die reifen roten Weißdornbeeren.

Durch seine gefäßerweiternden Eigenschaften hat Weißdorn positiven Einfluss auf Blutdruck und Kreislauf, sodass ein leicht zu hoher oder zu niedriger Blutdruck wieder ins Gleichgewicht gebracht werden kann. Seine Wirkstoffe sorgen für eine verbesserte Durchblutung der Herzkranzgefäße und können auch bei Herzrhythmusstörungen helfen. Weißdorn kann man vorbeugend, aber auch nach einer schweren Infektionskrankheit oder nach einem Herzinfarkt im Rahmen einer ärztlichen Behandlung einsetzen. Auch gestressten Berufstätigen wird er zur Herzstärkung und zur Vorbeugung gegen einen Herzinfarkt empfohlen.

Verwendungsformen und Darreichung

Die traditionelle Anwendungsform ist Weißdorn-Tee. Darüber hinaus darf er in keinem pflanzlichen Herz-Kreislauf-Präparat (Herz- und Kreislauftees wie Dragees) fehlen. Äußerst wirksam ist auch Weißdorn-Heilpflanzensaft, der aus frisch gepflückten Weißdornblättern mit Blüten gewonnen wird.

Gut zu wissen

Die Anwendung von Weißdorn gilt bei entsprechender Anwendung als nebenwirkungsfrei.

 

Aktuell