Weiß wählen ist keine Option!

Irmgard Griss ermutigt in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Van der Bellen, gültig zu wählen. Sie hat bereits bei Alexander Van der Bellen ihr Kreuz gemacht.

Nachdem sich Irmgard Griss lange Zeit nicht auf eine Wahlempfehlung festlegen wollte, hat sie heute gemeinsam mit dem Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen eine offizielle Pressekonferenz gegeben. Dabei hat sie ihre WählerInnen ermutigt, wählen zu gehen und gültig zu wählen. Eine Wahlempfehlung wollte sie weiterhin nicht aussprechen, da sie ihre WählerInnen für mündig halte und diese ihre Entscheidung selbstständig treffen sollen. Sie selbst habe aber bereits Alexander Van der Bellen gewählt.

"Bitte geht wählen"

Die Notwendigkeit ihres Statements und der Empfehlung wählen zu gehen, hat sie mit den Entwicklungen der letzten Tage des Wahlkampfs erklärt: Der Wahlkampf sei im Niveau gesunken und ist zu einem Lagerwahlkampf geworden. "Viele Menschen haben mich angesprochen und gefragt, was sie machen sollen. Sie wollten entweder gar nicht wählen und wenn doch, ungültig oder weiß wählen."

Daher ermutige ich jene Menschen die mich gewählt haben, zur Wahl zu gehen, gültig abzustimmen, und selbst zu entscheiden, welche Kriterien für sie maßgeben sind für diese Entscheidung. Es geht um das höchste Amt im Staate.
von Irmgard Griss

"Ich habe meine Entscheidung nach meinen Grundsätzen getroffen. Wichtig ist mir Weltoffenheit, eine konstruktive Mitarbeit in Europa, keine Abschottung, eine unabhängige Amtsführung, das Gemeinsame vor das Trennende stellen. Meine Einschätzung ist, dass Herr Van der Bellen diesen Kriterien besser gerecht wird. Daher habe ich Herrn Van der Bellen meine Stimme gegeben."

Da es sich um das höchste Amt im Staat handelt, ermutigt Irmgrad Griss all jene, die sie gewählt haben, auch diesmal wählen zu gehen, gültig zu wählen und sich nach den eigenen Kriterien zu entscheiden.

Van der Bellen: Viel Respekt für Griss

Alexander Van der Bellen zeigte sich hocherfreut, von einer Frau, die "so viel Respekt und Anerkennung in der Bevölkerung genießt" unterstützt zu werden. "Das spiegelt sich nicht nur in den rund 800.000 Stimmen, die Frau Dr. Griss im ersten Wahlgang bekommen hat, wieder, sondern auch weil sie es als politische Newcomerin geschafft hat, in extrem kurzer Zeit so viel Vertrauen in der Bevölkerung zu erlangen."

 

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