Weibliche Schneeaffen genießen Wellnesstage

Die weiblichen Japanmakaken genießen Wellnesstage für ihre geistige Gesundheit, belegt eine neue Studie. Damit haben sie wohl mehr mit uns gemeinsam, als wir bisher dachten.

Japanmakaken wissen, wie man leben soll. Die Weibchen zumindest. In einer neuen Studie haben ForscherInnen herausgefunden, dass die japanischen Affenweibchen und wir einiges gemeinsam haben.

Die Japanmakaken oder Schneeaffen besuchen schon seit Jahrzehnten den Jigokudani Monkey Park in der japanischen Präfektur Nagano. Dort genießen sie die heißen Quellen. Hauptsächlich, weil ihnen kalt ist und sie es lieber warm hätten (wie wir im Winter), aber auch weil "ein Spa Day Stresshormone reduziert" (wie bei uns während des ganzen Jahres). Besonders der Psyche der weiblichen Makaken tut das Bad in den heißen Quellen gut, wie die im Fachmagazin Science Daily veröffentlichte Studie belegt.

Japanese Macaques Bathe In Hot Springs

WissenschafterInnen beobachteten seit 2014 eine Gruppe von 12 Japanmakekenweibchen, die den Park regelmäßig besuchen. Sie haben die Fäkalien der Affen untersucht und festgestellt, dass die Konzentration des Stresshormons Glukokortikoid um 20 Prozent gesunken war, nachdem die Affen in den heißen Quellen gechillt hatten. (Können wir nachvollziehen.)

Japanese Macaques Bathe In Hot Springs

Studienautorin Rafaela Takeshita bestätigt: "Das deutet daraufhin, dass heiße Quellen auf Affen wie auf Menschen einen stressmindernden Effekt haben." Die gaffenden Menschen, die die Affen beim Baden beobachtet haben, hatten laut Forschungsergebnissen übrigens keinerlei Effekt auf die Stresslevels. (Hier sind wir mit den Affen nicht einer Meinung.)

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