"Weekday" launcht nachhaltige Bademoden-Kollektion

Weekday schwört neuerdings auf Überbleibsel aus der Stoffproduktion und setzt neue Standards in Sachen Photoshop und Körpervielfalt.

Während Unterwäschelabels in Österreich lieber mit sexistischen Werbungen auf sich aufmerksam machen (mehr dazu hier), ist man beim schwedischen Label Weekday schon einige Schritte weiter: Statt Magermodels und Bordell-Optik setzt man bei Weekday auf Umweltfreundlichkeit und natürliche Looks.

Swimwear aus recyceltem Polyamid und Polyester

Am 4. Mai launcht das Mode-Unternehmen, das zum H&M-Konzern gehört, seine erste nachhaltige Bademoden-Kollektion und setzt dabei neue Maßstäbe im Billigpreis-Segment.

Die neue Kollektion wurde aus übrig gebliebenen Materialien der Textilproduktion, wie recyceltem Polyamid und recyceltem Polyester, gefertigt und ist damit deutlich nachhaltiger als herkömmliche Konkurrenzprodukte (& bereits ab 10 Euro erhältlich).

Es ist bereits das zweite Mal, dass Weekday mit seiner nachhaltigen Linie auf sich aufmerksam macht. Im Vorjahr fielen die Schweden mit einer nachhaltigen Denim Capsule Collection auf, die ebenfalls aus Restmaterialen der Textilproduktion hergestellt wurde.

Kampagne ohne Photoshop - dafür mit Dehnungsstreifen!

Nicht nur die Kollektion selbst ist bemerkenswert, sondern auch die Kampagne der Schweden. Weekday verzichtet in den Pressebildern und Kampagnenfotos (erneut) bewusst auf Photoshop und dürre Magermodels. Stattdessen zeigt man erfrischend unterschiedliche Frauentypen und -körper und beweist damit, dass man auch in der Bademode keine Magermodels braucht, um eine schöne Kampagne zu produzieren.

(Ganz im Gegensatz zu Zara, mehr dazu hier: ZARA regt mit "Love your curves"-Kampagne auf)

Die minimalistische und farbenfrohe Kollektion ist von der Art Basel Miami inspiriert. Auch der jetzt so beliebte Einteiler mit hohem Hüftausschnitt (mehr dazu hier) darf nicht fehlen.

Weekday erklärt in einer Presseaussendung: "Es finden sich sowohl sehr sportliche, minimalistische Elemente als auch intensive Farben und feminine Silhouetten in Badeanzügen und Bikinis, die die Individualität und Natürlichkeit jedes Körpers betonen und zelebrieren – wider Maßband und Diktat der Gesellschaft".

Ein Motto, das man in der Bademoden-Industrie jedenfalls gerne öfter hören sollte!

Video: Die absurdesten Beachbody-Tipps, die du je gehört hast!

 

Aktuell