Wasser-Test: Wie du in 10 Minuten weißt, wie kaputt dein Haar tatsächlich ist

Ja, ein bisserl mehr Pflege würde bestimmt nicht schaden, aber steht's um deine Spitzen wirklich so schlecht? Mit einem super schnellen Test kannst dus ganz einfach selbst herausfinden.

Blitztest Haare

Mit den Haaren ist es ja immer so eine Sache: Klar, eine Haarmaske hier und da wird nicht schaden und das tägliche Glätten ist vielleicht nicht optimal, das wissen wir. Aber was fehlt ihnen denn tatsächlich, den Spitzen? Ein Blitz-Test soll darüber Auskunft geben.

Aber nicht so schnell, vorher braucht's ein bisserl Bio-Nachhilfe. Also schau: Das Haar besteht aus drei verschiedenen Schichten. Von außen nach innen sind das die Schuppenschicht, die Faserschicht und die Markzellen. Für die Haarqualität ist (vor allem, wenn es ums Optische geht) die Schuppenschicht entscheidend. Sie besteht aus ganz vielen kleinen Haarschuppen, die sich überlappen und – je nach dem, wie gesund das Haar ist – eng aneinander liegen oder abstehen. Letzteres ist dann der Spliss, den du siehst.

Wie der Blitz-Test funktioniert:

Alles was du brauchst ist ein Glas Wasser und ein Haar von dir. Das legst du einfach in das Wasser rein und wartest dann fünf bis zehn Minuten ab. Je nach dem, wo sich das Haar dann befindet, gibt es Aufschluss über die Beschaffenheit deiner Haare.

Wenn dein Haar an der Wasseroberfläche schwimmt, ist das ein gutes Zeichen. Das bedeutet nämlich, dass die Schuppenschicht das Haarinnere gut umschließt und somit Feuchtigkeit und Nährstoffe nicht so schnell verloren gehen. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass neue Nährstoffe nur schwierig in dein Haar gelangen, das heißt: Greif in Sachen Pflege vor allem zu Kuren und Ölen, die genügend Zeit zum Einwirken haben.

Ist den Haar bis an den Boden vom Glas gesunken, steht's schlecht um deine Haarqualität. Deine Haare sind in dem Fall trocken, strapaziert und neigen zu starkem Spliss. Schau deshalb, dass du auf Hitze und Färben für eine Weile verzichtest, geh am besten Spitzen schneiden und gönn deinem Haar dann vor allem natürliche Pflegeprodukte und feuchtigkeitsspendende Öle.

Schwimmt dein Haar weder auf der Wasseroberfläche, noch ist es komplett abgesunken, hat’s – du hast richtig geraten – eine mittlere Porosität, sprich: Der nächste Termin zum Spitzenschneiden steht bald wieder an, das mit der Pflegespülung wieder ein bisserl ernster nehmen und vielleicht nur bei jeder zweiten Haarwäsche mit handtuchtrockenem Haar einmützen, gut?

 

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