Was wirklich gegen kaputte Haare im Winter hilft

Null Grad, die Haube sitzt – nur die Frisur nicht? Unsere Tipps helfen gegen winterliche Haar-Katastrophen.

1. Anti-Frizz

Trockene Heizungsluft und klirrende Kälte machen das Haar spröde und anfällig für Frizz. Hydratisierende Pflegeprodukte sind deshalb jetzt Pflicht! Mindestens einmal pro Woche eine reichhaltige Kur in Längen und Spitzen auftragen und 20-30 Minuten einwirken lassen. Ein warmer Handtuch-Turban verstärkt die Wirkung. Die Spitzen nach dem Trocknen mit etwas Wachs oder Stylingcreme versiegeln. Das schützt sie vor kratziger Winterbekleidung und damit vor Spliss.

2. Volumen

Damit die Haare trotz Haube nicht platt am Kopf anpappen, helfen folgende Tricks: das "Haubenhaar" kurz mit den Fingern auflockern und einen Hauch Volumenspray in die Ansätze sprühen. Als Alternative eignet sich Trockenshampoo. In die Ansätze eingearbeitet, lässt es fettige Stellen verschwinden und zaubert nebenbei Instant-Volumen. Wer mag, kann außerdem seinen Scheitel zur anderen Seite verlegen. Plattgedrücktes Haar richtet sich so wieder auf.

3. Anti-Schuppen

Ist es draußen kalt, streikt die Talgproduktion und die Kopfhaut wird trocken. Selbst, wenn man normalerweise vom lästigen Kopfhautproblem verschont bleiben, kann es Sie trotzdem im Winter eiskalt erwischen. Anti-Schuppen-Shampoos helfen die Balance der Kopfhaut wiederherzustellen.

4. Unter Strom

Synthetikstoffe und Trockenheit lassen das Haar im Winter wortwörtlich zu Berge stehen. Wer keine Stylingcreme zur Hand hat, kann das Problem mit Hand- oder Gesichtscreme in den Griff bekommen. Einen Klecks in den Handflächen verteilen und über die Haare streichen. Oder: Die Handflächen kräftig warmreiben und über das Haar gleiten lassen. Die statische Ladung wird so neutralisiert. Trocknertücher haben übrigens den gleichen Effekt.

5. Knick in der Optik

Wer direkt nach dem Föhnen eine Haube aufsetzt, muss mit unschönen Abdrücken rechnen. Das Haar deshalb unbedingt auskühlen lassen, damit es sich beruhigen kann.

1 Satin- oder Seidenbezüge über dem Kissen entziehen dem Haar weniger Feuchtigkeit und rauen die Schuppenschicht weniger auf als Baumwolle.

2 Damit feines Haar nicht durch Pflegerückstände beschwert wird, sollte der Conditioner VOR dem Shampoo verwendet werden.

3 Wer lieber selbst anrührt, vermengt eine kleine handvoll zerstampfte Minze und Rosmarin mit etwas Conditioner. Nach zehn Minuten gründlich ausspülen!

4 Bürsten und Kämme aus Naturmaterialien, wie z.B. Wildschweinborsten oder Horn, schenken extra viel Glanz und beugen fliegendem Haar vor.

5 Die Kaltluftstufe des Föhns verkürzt den Auskühlvorgang. Positiver Nebeneffekt: Nur bei ausgekühltem Haar kann man feststellen, ob es auch tatsächlich trocken ist. Wer sich im Winter mit (rest-)feuchten Haar vor die Tür traut, muss mit Haarbuch rechnen.

 

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