Was mit deinem Körper passiert, wenn du weniger als 7 Stunden schläfst

Wer zu wenig schläft, löst eine Reihe an Kettenreaktionen im Körper aus, die bedenkliche Folgen haben können.

Auf die eine Stunde mehr oder weniger kommt es auch nicht mehr an? Nun, wir geben zu, diesen tückischen Gedanken hatten wir vor dem Schlafengehen alle schon einmal. Tatsächlich entdecken ForscherInnen immer mehr verheerende Folgen, die Schlafmangel auf unseren Körper hat. Und diese werden schon ab der ersten zu kurzen Nacht sichtbar.

Mehr als nur ein "bisschen müde"

Wann man von Schlafmangel spricht, hängt grundsätzlich vom Individuum ab. Der Wissenschaft zufolge braucht der Mensch sieben bis neun Stunden Schlaf täglich, erst dann kann sich der Körper tatsächlich erholen. Das bedeutet nicht nur, dass wir am Folgetag weniger müde oder unkonzentriert sind, sondern auch, dass unser Körper genügend Zeit für Regenerations-Prozesse in der Nacht hatte. 

Folgen Schlafmangel

So stellten WissenschaftlerInnen in einer Studie fest, dass in Summe 711 Gene vom Schlafmangel beeinflusst wurden - das sind immerhin drei Prozent jener Gene, die in unserem Erbgut zu finden sind. Für die Studie ließen die ForscherInnen 26 ProbandInnen eine Woche lang sechs (statt der empfohlenen sieben bis neun) Stunden schlafen. Verglichen mit der optimalen Schlafzeit entdeckte man anschließend signifikante Änderungen in der Erbsubstanz.

Zu ähnlich besorgniserregenden Ergebnissen kam eine kürzlich veröffentliche US-Studie, die ein erhöhtes Risiko für entzündliche Krankheiten wie Arthrose, Asthma oder Multiple Sklerose aufgrund von Schlafmangel feststellte. Durch den Schlafmangel könne der Körper das Protein Beta-Amyloid nicht ausreichend abbauen, dadurch würde das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, erhöht. 

Dem nicht genug, haben Untersuchungen in den letzten Jahren noch weitere Auswirkungen auf unseren Körper durch Schlafmangel festgestellt. Mehr dazu in den folgenden Artikeln.

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