Was können Frauen mit Erwachsenen-Akne tun?

Denn nein, leider ist das Thema Akne nicht für alle mit Ende der Pubertät beendet und gerade Frauen leiden häufig auch noch als Erwachsene darunter.

Das können Frauen mit Erwachsenen-Akne tun

Wenn man von Akne spricht, denken viele an Jugendlich. Doch gerade Frauen verfolgen die unangenehmen Hauptprobleme oft noch länger bis ins Erwachsenenalter hinein oder tauchen überhaupt erst im Erwachsenenalter auf. Die Akne im Erwachsenenalter kann der Akne im Teenageralter sehr ähnlich sein. Während sich diese aber häufig auf die Kieferpartie und das Kinn beschränkt, kann gerade die Erwachsenen-Akne das gesamte Gesicht und den Rumpf betreffen.

Andere Behandlung

Es treten auch bei erwachsenen Frauen verstopfte Poren, entzündete, mit Eiter gefüllte Beulen oder tief sitzende Zysten auf. Leider können Behandlungsmöglichkeiten, die im Teenageralter gut funktioniert haben, bei erwachsenen Frauen mit Akne aufgrund von anderen auslösenden Faktoren wie hormonellem Ungleichgewicht, Stress und Ernährung nicht mehr anschlagen. Auslöser für die Akne kann hormonelles Ungleichgewicht oder auch mehr Stress sein. Außerdem können bestimmte Haar- und Gesichtsprodukte die Poren verstopfen.

Massiver psychischer Stress

Das Ausmaß, in dem Akne emotionalen Stress verursacht, ist unterschiedlich und hängt nicht mit dem Schweregrad der Akne oder der Aknenarben zusammen. Bei einigen Frauen mit Akne kann es zu Störungen im Privat- und Berufsleben kommen, da sie eine Stigmatisierung in Beziehungen und am Arbeitsplatz befürchten. Bei erwachsenen Frauen ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie sich wegen aktiver Akne in Behandlung begeben. Diese Belastung kann ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Depressionen im Vergleich zu Patienten ohne Akne beinhalten. Klinische Studien zeigen, dass schwere Akne die Lebensqualität ebenso beeinträchtigen kann wie Langzeiterkrankungen wie Arthritis, Diabetes, Rückenschmerzen und Asthma.

Was tun?

Was kann man aber gegen Erwachsenen-Akne nun tun? Neera Nathan und Payal Patel sind beide Dermatologinnen und erklärten gegenüber dem Harvard Medical Journal: "Der Dermatologe kann eine Kombination aus Behandlung zum Einnehmen und auf der Haut verschreiben. Einige dieser Medikamente sind möglicherweise nicht geeignet, wenn man schwanger ist oder stillt, oder bergen Risiken. Am besten fragt man Hautärzt*innen ach Haar- und Hautprodukten, die möglicherweise die Poren reizen, verstopfen oder die Ölproduktion der Haut fördern und damit die Akne verschlimmern und verbannt diese aus dem Badezimmer. Zusätzlich kann es helfen körperliche und emotionale Stressfaktoren zu vermeiden oder zumindest zu minimieren."

 

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