Was kannst du gegen Herbstdepressionen tun?

Der Sommer ist vorbei und du fühlst dich niedergeschlagen, lustlos und müde? Vermutlich leidest du unter Herbstdepressionen. Wir wissen, was du dagegen tun kannst.

Herbstdepressionen

Du fühlst dich lustlos, müde und niedergeschlagen? Treffen mit Freund*innen würdest du am liebsten absagen, ins Büro willst du auch nicht und nutzt jede Gelegenheit um im Homeoffice zu bleiben? Abends bist du ab 20 Uhr im Pyjama und schaust Serien oder Filme zum wiederholten Mal, nichts kann dich von der Couch holen? Es ist gut möglich, dass du unter Herbstdepressionen leidest. Und damit bist du nicht allein!

Laut der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde leiden in Deutschland jede dritte Frau und jeder vierte Mann unter einem Stimmungstief im Herbst und Winter. Sieht man sich an, dass unser Wetter nicht anders ist, als in Deutschland ist naheliegend, dass die Zahlen hier sehr ähnlich sind. Denn das Wetter ist der Grund, warum Herbstdepressionen auftreten. Genauer gesagt der Lichtmangel. Die Tage sind kürzer geworden, die Sonne nicht mehr so hell, das Wetter eher trist.

Dieser Mangel an Sonnen- bzw. Tageslicht sorgt für Vitamin-D-Mangel. Je weniger UV-B-Strahlen auf die Haut fallen, desto weniger Vitamin D wird produziert. Der Körper muss nämlich etwa 80 Prozent des wertvollen Vitamins selbst in der Haut bilden – nur zwischen 10-20 Prozent des benötigten Bedarfs kann über die Ernährung aufgenommen werden. Die Folgen des Vitaminmangels sind Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und schlechte Stimmung. Was können wir aber dagegen tun, wenn nach Italien auswandern keine Option ist?

Tageslicht aufnehmen

Wenn man aus dem Fenster schaut und es regnet und ist kalt, ist das nicht sonderlich einladend. Aber Herbstdepressionen kann man am Besten entgegenwirken, wenn man versucht, so viel Sonnenlicht und Tageslicht wie möglich aufzunehmen. Also raus mit uns! Dabei hilft ein kleiner Spaziergang oder Sport im Freien.

Wem tagsüber die Zeit fehlt, um draußen eine Runde zu drehen (Hallo Vollzeit-Berufstätige!) kann auch durch Tageslicht-Lampen Abhilfe schaffen. Die sind zum Beispiel in Skandinavien stark verbreitet. Außerdem können Vitamin-D-Tropfen helfen. Bekommt ihr in der Drogerie oder auch in der Apotheke.

Regelmäßige Bewegung

Man hat den starken Drang, den Laptop im Homeoffice auszuschalten und sich sofort auf die Couch zu legen, aber dem sollte man nicht nachgeben. Sport ist ein gutes Hilfsmittel um Herbstdepressionen in den Griff zu bekommen. Wer seine Wohnung wirklich nicht verlassen möchte (wäre aber gut, siehe den Punkt drüber), der kann immer noch ein Home-Workout starten oder einfach zu Sommerhits tanzen. Egal was für einen funktioniert, Hauptsache Bewegung. Dabei werden Endorphine, also Glückshormone, freigesetzt, die wir gerade gut gebrauchen können.

Gesunde Ernährung

Während gewöhnliche Depressionen eher mit Appetitlosigkeit einhergehen, führt die Herbstdepression häufig dazu, dass man besonders viel Lust auf Zucker und Fett hat. Fastfood und Gewichtzunahme here we come! Leider sollte man auch diesem Impuls nicht nachgeben. Denn gerade gesunde Ernährung kann gegen den Herbstblues helfen. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Magnesium gegen Depressionen helfen kann? Setzt deshalb vor allem auf Magnesiumhaltige Lebensmittel wie zum Beispiel Bananen, Nüsse oder Linsen. Viele Vitamine über Obst und Gemüse sorgen dafür, dass ihr nicht zusätzlich auch noch krank werdet. Denn eine Erkältung hebt die Stimmung eindeutig nicht!

 

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