Was es bedeutet, für Geschlechtergleichheit aber gegen Feminismus zu sein

Ja, die Terminologie ist schwierig und man kann schon mal durcheinander kommen. Aber wenn das nächste mal jemand "Kein/e FeministIn, aber für Gleichstellung ist", zeigt doch einfach diesen Comic her.

Bei der Geschlechtergleichheit geht es um die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter, rechtlich und in der persönlichen Entwicklung. Es ist ein Prozess. Feminismus ist das Eintreten für Frauenrechte auf der Grundlage der Gleichheit der Geschlechter - für Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und gegen Sexismus. Es ist eine Bewegung. Beide Begriffe hängen natürlich eng zusammen, oft fallen aber Sätze wie "Ich bin keine Feministin, ich bin aber für Gleichstellung."

Shea Strauss und Nathan Yaffe von CollegeHumor haben in einem satirischen Comic gezeigt, wie man diesen Satz eigentlich auslegen könnte: Männer müssen unterdrückt und verfolgt werden, wie es Frauen jahrhundertelang passiert ist und immer noch passiert.

"Echte Gleichstellung":

Geschlechtergleichheit und Feminismus

Mit neuen Rollenbildern:

Neue Rollenverteilung

Die Unterdrückung des Mannes im öffentlichen Leben:

Unterdrückung des Mannes

Sexismus um Arbeitsmarkt:

Sexismus am Arbeitsmarkt

Und Schuldzuweisungen:

Am Ende das Matriachats

Bleiben wir lieber doch "nur" beim Feminismus:

Geschlechtergleichheit und Feminismus

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