Was du bei deinem Urlaub in Corona-Zeiten unbedingt beachten solltest

Sommerurlaub in der "neuen Normalität“: Neben Sonnencreme und Insektenschutz haben wir heuer auch Desinfektionsmittel und Maske im Gepäck.

Sonnenhut, Sonnenbrille und Mund-Nasenschutz

"Genießen mit Verantwortung“ lautet der Appell von Gesundheitsminister Rudolf Anschober zum heurigen Sommerurlaub: Damit du dich und deine Mitmenschen auch in den Ferien nicht in Gefahr bringst, ist es wichtig, einige Regeln zu beachten. Aber keine Sorge: So schwer ist das gar nicht und hast du dich erst mal daran gewöhnt, steht einem entspannten Aufenthalt nichts im Weg!

1. Habe immer eine Maske dabei

Klar, die Temperaturen steigen und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird nicht gerade angenehmer, aber: Sicherheit geht nun mal vor. Achte darauf, auch im Urlaub immer eine Schutzmaske dabei zu haben und sie in entsprechenden Situationen aufzusetzen. Das heißt, etwa beim Betreten eines Restaurants oder in öffentlichen Verkehrsmitteln (informiere dich vorab über die jeweiligen Vorschriften in deiner Urlaubsregion). Darüber hinaus empfiehlt sich, selbst ein bissi mitzudenken, wann eine Schutzmaske eventuell noch Sinn machen könnte (etwa im Hotel-Fahrstuhl mit fremden Personen).

2. Halte Abstand zu fremden Menschen

Was sich seit Monaten zur Eindämmung des Coronavirus bewährt: Abstand halten. Beschränke nahen Kontakt und Berührungen auf die Personen, mit denen du auf Urlaub fährst und halte zu anderen Menschen nach Möglichkeit Abstand (Babyelefant…eh scho wissen). Vor allem in geschlossenen Räumen ist die Gefahr einer Übertragung groß und Abstandhalten daher ein Must!

3. Wähle dein Reiseziel mit Bedacht und halte dich an die dort herrschenden Bestimmungen

Bevor du dich für eine Urlaubsdestination entscheidest, informiere dich über die Lage vor Ort und die dort geltenden Corona-Regelungen. Ein Blick auf die Website des Außenministeriums gibt hier Aufschluss (siehe www.bmeia.gv.at).

4. Meide Superspreading-Events

Wenn deine Vorstellung eines entspannten Urlaubs wilde Saufgelage mit Massen fremder Menschen beinhaltet, dann wirst du jetzt vielleicht ein bisserl enttäuscht sein, denn: Massenansammlungen gilt es nach wie vor zu vermeiden, da die Gefahr einer Corona-Übertragung hier besonders hoch ist. Schieße dich heuer also lieber nur im Kreise deiner Reisegemeinschaft ab und verzichte auf Schmusereien mit fremden Typen*Mädels in der Italo-Strandbar. Wir wissen, es wird hart, aber: You can do it!

5. Informiere dich über Stornobedingungen und Vorgehensweisen im Falle einer Erkrankung

Da momentan vieles ein bisserl unsicher ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig so viele Infos wie möglich einzuholen. Etwa auch über Stornobedingungen, solltest du deinen Urlaub - aus welchen Gründen auch immer - kurzfristig doch nicht antreten können (das Stornieren einer Pauschalreise ist beispielsweise wesentlich einfacher als das Stornieren eines Indivudualurlaubs). Auch was im Falle einer Covid19-Erkrankung zu tun ist, solltest du in Erfahrung bringen, bevor es tatsächlich so weit ist. Eine Heimreise auf eigene Faust ist definitiv keine gute Idee. Hier gilt es verantwortungsvoll zu handeln und die Vorschriften lokaler Gesundheitsbehörden zu befolgen. Auskunft zu Reisen in Europa findest du unter reopen.europa.eu/de. Auch eine kostenlose Reiseregistrierung beim Außenministerium ist bei Reisen ins Ausland sinnvoll.

6. Informiere dich rechtzeitig über arbeitsrechtliche Folgen und Bedingungen

Generell musst du deinem*r Vorgesetzten nicht sagen, wohin du auf Urlaub fährst, er*sie darf allerdings nach beendetem Urlaub deinen Aufenthaltsort erfragen (keine Sorge, für dich darf dies keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen haben). Solltest du in deinem Urlaub an COVID-19 erkranken und in Quarantäne müssen, ist dein Arbeitgeber dazu verpflichtet, dein Gehalt weiterhin auszuzahlen – so lange, bis die Gesundheitsbehörden sagen, du musst nicht mehr zuhause bleiben (sofern du nicht grob fahrlässig gehandelt und Hygienevorschriften befolgt hast). Bist du allerdings in ein Land gefahren, für das schon zum Zeitpunkt deiner Abreise eine Reisewarnung der Stufe 5 oder 6 galt, entfällt dein Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Falle einer Infektion mit COVID-19.

Noch mehr Wissenswertes für Arbeitnehmer*innen findest du auf oegb.at!

 

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