Was Babys brauchen

Werdende Eltern wollen, dass alles perfekt ist, wenn dann endlich das Baby da ist. Daher wird bereits vor Geburt fleißig eingekauft, gewaschen und eingerichtet. Was aber braucht man am Anfang wirklich und welche Dinge wollen uns nur die Hersteller einreden?

Platz zum Wickeln mit Wickelauflage

Ein Wickeltisch ist praktisch, aber kein Muss. Zu diesem Zweck kann genauso eine breite Kommode, ein über der Waschmaschine aufgehängtes Brett mit Wickelauflage oder auch ein Plätzchen auf der Couch oder am Teppich herhalten. Wichtig ist, dass eine waschbare Wickelauflage, genügend Windeln und Feuchttücher oder Waschlappen zum Säubern im Haus sind. Nützlich ist auch eine Wärmelampe, vor allem in der kalten Jahreszeit, denn Neugeborene haben es gerne warm. Eine Zinksalbe (Apotheke) hilft bei einem wunden Popo.

Die richtige Kleidung

Einige Bodys, Shirts und Strampler, passende Jäckchen und Mützchen und fertig ist die Anfangsgarderobe. Wie viele es sein sollen, hängt davon ab, wie oft man waschen möchte. Manche Kinder müssen drei bis vier Mal am Tag gewechselt werden. Es sollten insgesamt genügend Garnituren sein, damit sich das Waschen und Trocknen problemlos ausgeht.

Milchpumpe, Fläschchen und Spucktücher

Häufig muss anfangs noch eine Zeit lang gepumpt werden bis sich der Milchfluss so richtig funktioniert. In einigen Krankenhäusern und medizinischen Fachgeschäften können diese ausgeborgt werden. Ebenfalls gut ist die Anschaffung von zumindest einem Flascherl und einer Packung Pre-Babynahrung in Reserve, sollte wirklich zugefüttert werden müssen. Wer weiß, wo er diese schnell bekommt, kann das aber auch später noch besorgen. Eine große Menge (5 bis 10) an Spucktüchern lohnt sich schon vor der Geburt. Diese werden ganz bestimmt gebraucht werden.

Schlafsack, Babybett und Bettschutzgitter

Anfangs liegen die Kinder oft bei der Mutter im Bett, da sie sowohl die Nähe als auch die Wärme noch brauchen. Ein Bettschutzgitter schützt vor dem Herausfallen. Diese Funktion kann aber auch ein Beistellbett erfüllen, also ein zum Bett der Eltern geöffnetes Kinderbett, welches an das Elternbett befestigt wird. Alternativ kann auch ein Gitterbett angeschafft werden. Möglicherweise dauert es aber einige Wochen oder Monate bis das Kind wirklich ins eigene Bett übersiedelt.

Autositz

Eine Babyschale für das Auto ist unerlässliche. In dieser wird das Baby schließlich auch schon vom Krankenhaus nach Hause transportiert. Wer keine kaufen will, kann diese in einem Automobilclub wie dem ÖAMTC gegen eine Leihgebühr ausborgen.

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Badeeimer, Handtücher und Olivenöl

Neugeborenen können schon mit wenigen Tagen gebadet werden. Besonders leicht geht es in speziellen Badeeimern, da die engen Begrenzungen den Kindern Sicherheit geben. Ein normaler Eimer kann denselben Zweck erfüllen, steht aber nicht so fest am Boden. Aber es geht auch mit einer Babybadewanne. Zur Pflege reicht meist ein Olivenöl aus. Handtücher mit Kapuze halten die Kleinen nach dem Baden warm.

Kinderwagen oder Trage?

Ob die Babys Ausgänge im Kinderwagen oder in der Trage bevorzugen, ist vorab schwer zu sagen. Manche Neugeborenen lassen sich überhaupt nur auf die eine oder andere Art transportieren. Leider ist Ausprobieren oft die einzige Möglichkeit, um das herauszufinden. Gerade bei Kinderwagen besteht oft eine wochenlange Wartezeit, daher bleibt den Eltern meist nichts anderes übrig, als den Kinderwagen vorab zu bestellen. Sollte das Kind den Wagen anfangs ablehnen, bleibt noch immer ein Trost: Die meisten Kinder, bei denen das der Fall ist, akzeptieren ihn dann ab dem Sitzalter. Bei einer Trage empfiehlt es sich, wenn ein entsprechendes Fachgeschäft in der Nähe ist, mehrere Modelle auszuprobieren, um zu sehen ob und in welchem Modell das Kind sich besonders wohl fühlt. Im Winter braucht man noch einen Kinderwagensack für den Kinderwagen, bei einer Trage oder einem Tragetuch reicht ein so genanntes Tragecover, also ein speziell vorgeformtes Tuch, und die eigenen Jacke um das Kind zu wärmen. Zusätzliche Deckchen für den Kinderwagen können nicht schaden.

Spielzeug

Gerade in den ersten Wochen braucht es nicht viel, um Babys Aufmerksamkeit zu genügen. Ein Mobile über dem Wickelplatz oder im Wagen wird meist gut angenommen. Eine Spieluhr kommt am Wickeltisch und am Schlafplatz ebenfalls meist gut an. Erste Rasseln können auch noch nach vier bis acht Wochen besorgt werden. Später lohnt sich der Kauf von einem Spieltrapez und einer Krabbeldecke zum Quatsch machen. Mit Stofftieren können die Kleinen noch gar nichts anfangen, lieber sind ihnen kleine Quietschtiere, Babytücher und andere bunte Figuren, die sie mit den kleinen Händen erforschen können.

Babywiege oder Stubenwagen

Praktisch ist die Anschaffung einer Babywiege oder eines Stubenwagens. Da die Mutter das Kind so überall in der Wohnung hin mitnehmen und daneben leichte Hausarbeiten verrichten kann - zumindest so lange es Babys Geduld zulässt.

 

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