Warum wir unser Obst besser essen als trinken sollten

Smoothies sind im Trend, doch gesünder ist es, unser Obst zu essen als es zu trinken.

Laut Experten der "Harvard School of Public Health" sind Smoothies nicht so gesund, wie viele glauben. Im Gegenteil: Sie sollen sogar Diabetes fördern. 190.000 Menschen nahmen an der Studie teil, die 24 Jahre lang dauerte.

Fertige Smoothies sind ein Risiko

Gerade bei gekauften Smoothies sollte man vorsichtig sein: Bis die Früchte in der Flasche landen, haben sie etliche technische Prozesse hinter sich, dabei verlieren sie die wertvollen Nährstoffe. Was übrig bleibt: ein Gemisch aus Wasser und Zucker.

Auch selber Pressen nicht ideal

Auch beim selber Pressen bleiben wertvolle Mineralstoffe und Vitamine auf der Strecke, denn die stecken bekanntlich unter der Schale. Der Vorteil: Bei selbstgemachten Smoothies kann man zumindest auf zusätzlichen Zucker verzichten. Im Glas landen letztendlich trotzdem hauptsächlich Wasser und Fruchtzucker.

Wer Smoothies trinkt, isst nicht weniger

Der amerikanische Ernährungswissenschafter Barry Popkin rät zu Gemüsesäften. "Denken Sie daran, wie voll sie nach dem Verzehr von zwei Orangen sind", sagt er. "Jetzt denken Sie daran, wie voll Sie nach einem Smoothie mit sechs Orangen sind, zwei Stunden später essen Sie ganz normal weiter. Alle verfügbare Literatur sagt uns, dass wir uns nach Smoothies zwar voll fühlen, es unsere Nahrungsaufnahme aber nicht weiter verändert." Wer einen Smoothie trinkt, nimmt also insgesamt einfach mehr zu sich. Die Menge an Obst, die wir essen können, entspricht auch der Menge Fructose, die unser Körper aufnehmen kann.

 

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