Warum uns der Winter nervt

Wenn es etwas gibt, dass alle grantigen Wienerinnen und Wiener vereint, dann ist es der Hass auf den Winter in der Stadt

1) Eisige Kälte
Der Weg zur Arbeit fühlt sich an wie eine Wanderung durch die Arktis.

2) Alle sind verkühlt
Im Winter wird jedes öffentliche Verkehrsmittel zur Bazillenschleuder. Von links und rechts wird gehustet, ohne sich die Hand vorzuhalten. Und obwohl man eh bis zu den Ohren mit einem dicken Schal verhüllt ist, wird man trotzdem krank.

3) Akku Problem

Dein Handy hat noch 30% Akku? Pech! Es schaltet sich wegen der Kälte trotzdem schon aus.


4) Temperaturschwankungen
Temperaturschwankungen gibt es nicht nur, wenn man von Drinnen nach Draußen geht, sondern auch in der Straßenbahn. So ist es in den neuen Bims immer viel zu kalt, während man in den alten Bims zu schwitzen beginnt oder sich an der alten Heizung verbrennt.


5) Überfüllte Öffis
Weil bei Minustemperaturen niemand mehr zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, sind alle Öffis maßlos überfüllt. Hat es geschneit, sind sie auch noch voller Gatsch.


6) Zwiebelprinzip
Unterleiberl, Langarm-Shirt, Pulli, Weste, Jacke, Haube und ein dicker Schal - richtig wohl fühlt man sich damit nicht mehr. So dick eingepackt ist es meist doch zu warm. Lässt man aber eine Schicht weg, erfriert man beim Warten auf den verspäteten Bus.


7) Unsere eigene Faulheit
Ist man im Sommer ständig unterwegs und jede freie Sekunde draußen, bleibt man im Winter doch eher auf der Couch. Verabredungen werden mit Vergnügen abgesagt und gegen einen gemütlichen Filmabend mit Pizza eingetauscht.

8) Alle sudern und sind grantig
Inklusive uns selbst. Egal ob BäckerIn, Bim-FahrerIn oder ArbeitskollegIn: Der Winter-Blues zieht fast alle in seinen Bann.

9) Altbauwohnung
Lebt man in einer typischen Wiener Altbauwohnung, heizt man buchstäblich beim Fenster raus. Wir freuen uns schon auf die Nachzahlung!

Wie der Winter erträglicher wird:

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