Warum Sie Weine aus 2015 trinken sollten

Österreichs Winzer können aufatmen. Nach dem desaströsen, weil verregneten Erntejahr 2014 ist die Weinernte 2015 deutlich besser ausgefallen.

Österreichs Winzer können aufatmen. Nach dem desaströsen, weil verregneten Erntejahr 2014 ist die Weinernte 2015 deutlich besser ausgefallen. Tendenziell hatten die 2015 geernten Weintrauben einen höheren Zucker- und Säuregehalt als im Jahr davor und waren daher von höherer Qualität, teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit. Das lag vor allem an der Hitze.

Österreich ist ein Weißweinland


Insgesamt ist Österreich ein Weißweinland: 1,5 Mio. Liter Weißwein (+8 Prozent gegenüber 2014) und 800.000 Hektoliter Rotwein (+24 Prozent) wurden voriges Jahr geerntet. Weiters setzen die heimischen Winzer auf Qualitäts- und Prädikatsweine: 2,1 Mio. Hektoliter (+21 Prozent gegenüber 2014) standen im Vorjahr zur Verfügung. Das Segment Wein/Landwein inklusive Sortenwein und Sturm schrumpfte hingegen um 45 Prozent auf 120.800 Hektoliter.

Die Weinkeller haben sich im Vorjahr deutlich geleert, so ist der Weinbestand per Ende Juli 2015 gegenüber dem Vorjahresstichtag um 8 Prozent auf 2,4 Mio. Hektoliter zurückgegangen. Besonders starke Rückgänge gab es bei Rotwein und Qualitäts-/Prädikatswein.

Im internationalen Vergleich ist Österreich ein sehr kleines Weinbauland. Im Nachbarland Italien wurden zum Beispiel zuletzt 276 Mio. Hektoliter Wein geerntet.

 

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