Warum Kokosöl nicht so gesund ist wie wir alle denken

Ein neuer Bericht aus den USA behauptet, dass Kokosöl nicht gut für uns ist. Es sei sogar schlechter für den Cholesterinspiegel als Butter oder Schweineschmalz.

Alle Kokosöl-Fans müssen jetzt ganz stark sein: das von vielen als gesundes Wundermittel gefeierte Öl soll doch nicht so gesund sein, wie wir alle denken.

Ganz im Gegenteil: es soll sogar schlecht für uns sein, konkret für unseren Cholesterinspiegel. Das behaupten jetzt US-ExpertInnen. Mehr als 70 Prozent der US-amerikanischen Bevölkerung halten Kokosöl nämlich für „gesund“. Deshalb hat sich die American Heart Association des Themas angenommen - und besorgniserregende Erkenntnisse publiziert.

Bye bye, Kokosöl!

Denn Kokosöl besteht zu 82 Prozent aus gesättigten Fettsäuren und übertrifft damit tierische Fette wie Butter (63 Prozent gesättigte Fette), Rinderfett (50 Prozent) und Schweineschmalz (39 Prozent). Diese Fettsäuren wirken sich negativ auf den Fettstoffwechsel aus und sind somit alles andere als gesund für unseren Körper.

Statt Kokosöl zu verwenden, empfiehlt die American Heart Association etwa Olivenöl, Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Die enthalten nämlich auch viel mehr Vitamine. So sind zum Beispiel in 100 Gramm Kokosöl gerade einmal 1,8 Milligramm Vitamin E, in Rapsöl hingegen stecken 19 Milligramm.

Doch wie immer gilt: wer es mit dem Verzehr von Kokosöl nicht übertreibt, hat nichts zu befürchten. Ein gesundes Wundermittel ist Kokosöl nun mal trotzdem nicht. Aus unseren Beauty-Regalen müssen wir es ja zum Glück nicht verbannen.

 

Aktuell