Warum hält sich die Lüge, dass Frauen auf Arschlöcher stehen?

Forscher haben herausgefunden, dass Frauen eher auf selbstlose Männer stehen.

Seit Jahrhunderten hält sich - wenn es um Liebesangelegenheiten geht - der Stereotyp des Casanova: Der gutaussehende Mann, der sich nichts um die Gefühle von Frauen schert, aber eine nach der anderen verführt. Angeblich stehen Frauen ja auf Arschlöcher. Sind verliebt in das Bild, diejenige welche zu sein, die den wilden Mann zähmen kann.

Frauen lieben selbstlose Männer

Statistisch lässt sich das nicht bestätigen: Tatsächlich wählen Frauen, so es um Bindung geht, lieber altruistische Männer. Und wenn sie die Wahl zwischen einem richtig richtig gutaussehenden Typen, und einem richtig richtig netten Typen haben, würden sie trotzdem lieber den netten, lieben nehmen. Selbst wenn sie ihn nicht besonders fesch finden. So hat es zumindest eine Studie der Worcester Universität und der Universität Sunderland herausgefunden. Am liebsten hätten wir natürlich alle einen sexy Hengst, der auch noch mega selbstlos und liebevoll ist, in der Stunde der Wahrheit ist uns aber Aussehen eben doch nicht so wichtig. Die Teilnehmerinnen der Studie waren in ihren Zwanzigern, und die Ergebnisse decken sich mit einer ähnlichen Studie aus Deutschland, in der sich herausstellte, dass die Wahrscheinlichkeit stieg im nächsten Jahr einen Partner zu finden, wenn man selbstlosen Aktivitäten nachging.

Haben Männer das Klischee erfunden, um sich scheiße verhalten zu dürfen?

Woher kommt also der von Popkultur und Medien gefütterte Stereotyp, dass Frauen auf Arschlöcher stehen? Vermutlich wurde er von von Männern propagiert, um eine Ausrede für schlechtes Verhalten zu haben. Frauen wollen es doch so. Aber wir haben eine gute Nachricht für alle männlichen Singles, die noch auf der Suche sind: Es liegt ziemlich sicher nicht an eurem Aussehen. Vermutlich müsst ihr einfach nur öfter etwas Selbstloses tun.

 

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