Warum haben nach der Wahl so viele von uns geweint?

Die Wahlergebnisse liegen vor und plötzlich brechen sogar Menschen, die von dem ganzen Zirkus eigentlich nur mehr genervt waren, in Tränen der Erleichterung aus. Was steckt hinter dem Phänomen?

Schuld an dem Phänomen ist der Hypothalamus. Der Herrscher unserer Hormone, hat die Größe einer Mandel und sitzt gut versteckt tief in der Mitte des Kopfes. Von dort aus steuert der Hypothalamus das gesamte Nervensystem, indem er selbst Hormone produziert oder deren Produktion veranlasst, um sie in den Blutkreislauf zu senden.

Inemotionalen Momentenerhöht der Hypothalamus die Herzfrequenz, erweitert die Bronchien und versetzt den Körper in Alarmbereitschaft.

In diesem Zustad befanden sich viele von uns, bevor die Wahlergebnisse veröffentlicht wurden. Nachdem diese dann vorlagen und das Ergebnis für einen Großteil der Wähler äußerst beruhigend war, musste auch der Hypothalamus die Aufregung der Betroffenen wieder runterschrauben.

Er tut das indem er große Mengen des Hormons Acetylcholin bereitstellen lässt und genau dieses Hormon führt ganz automatisch auch zur Tränenproduktion – egal, ob das intensive Gefühl davor nun Trauer, Enttäuschung, Wut, Angst oder in diesem Fall eben Glücksgefühle waren.

 

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