Warum Erwachsene nie gemeinsam mit Kindern rutschen sollten

Das Model postet ein unschuldiges Bild vom Spielen mit ihrer Tochter. Gemeinsames Rutschen mit Kleinkindern kann aber ganz schön gefährlich sein.

Chrissy Teigen, Model, Twitterkönigin, Mama (und Ehefrau von Sänger John Legend) ist eines der Lieblingsziele für das Urteil selbstgerechter Internet-Übereltern. Während der Schwangerschaft und den ersten Lebensmonaten von Tochter Luna wurde Teigen vom wütenden Internetmob für Vieles kritisiert: Ihre Ernährung während der Schwangerschaft, wie sie ihr Kind getragen hat oder dass sie kurz nach der Geburt mit ihrem Ehemann essen ging. Teigen hat schlagfertig, ehrlich und oft humorvoll reagiert und sich von überbordender Kritik nicht weiter beeinflussen lassen. Die neueste Kritik ist aber eine sinnvolle Warnung: Gemeinsames Rutschen mit Kleinkindern ist gefährlich!

Teigen hat ein Foto auf Twitter gepostet: Sie und Töchterchen Luna sitzen gemeinsam auf einer Kinderrutsche. Es ist ein süßes Bild, wie es viele von uns noch aus den eigenen, frühesten Kindheitserinnerungen kennen: auf Mamas Schoß gemeinsam die Rutsche runterrutschen. Das kann für Kleinkinder aber schmerzhaft enden. Erwachsene sollten nie gemeinsam mit Kindern rutschen. Die Kinderbeinchen können nämlich allzu leicht stecken bleiben, sich verdrehen und dann brechen.

Beinbrüche passieren oft beim gemeinsamen Rutschen

Eine Studie am US-amerikanischen Winthrop University Krankenhaus in New York ergab, dass fast 14 Prozent der Beinbrüche im Kindesalter innerhalb eines Jahres beim gemeinsamen Rutschen von Eltern und Kind passiert sind. Die New York Times schrieb schon 2012 in einem Artikel: "Das könnte einer dieser kontraintuitiven Situationen sein, in denen Kinder sicherer sind, wenn sie auf sich allein gestellt sind." Bleibt das Bein eines Erwachsenen beim Rutschen irgendwo stecken, kann er/sie einfach stoppen und sich befreien. Kinder, die am Schoß sitzen, können sich des Gewichts und der Kraft des Erwachsenen aber nicht erwehren und der Erwachsene kann im Fall des Falles wohl kaum schnell genug reagieren.

Andere Eltern für ihre Entscheidungen im Internet zu kritisieren, mag oft über's Ziel hinausschießen - in diesem Fall sind die Warnungen aber wohl sinnvoll.

Ein anderer Alptraum aller Eltern:

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