Warum die Hündchenstellung eigentlich ziemlich gefährlich ist

Eine neue Studie hat herausgefunden, dass die Hündchenstellung die gefährlichste Sex-Position ist. Für Männer.

Eins vorab: diesmal sind die Männer die Leidtragenden. Konkret geht es um das gesundheitliche Risiko von Sexstellungen, wie eine neue Studie jetzt erforscht hat.

Das Forschungspapier, das im Journal of Impotence veröffentlicht wurde, hat sich genauer angesehen, welche Sex-Positionen zwischen Hetero-Paaren für die meisten Penisbrüche sorgen.

Dabei ist herausgekommen: Die Missionarsstellung ist die zweitgefährlichste Stellung für solche Verletzungen - speziell jene, wo der Mann über der Frau liegt.

Auf Nummer 1 der gefährlichsten Stellungen befindet sich die Hündchenstellung (44 Prozent). Platz 3 gebührt der Reiterstellung (10 Prozent), die in vorangegangen Studien als die gefährlichste eingestuft worden war. Die Daten basieren auf den Angaben von 90 Penisbruch-Patienten, die gefragt wurden, wie es dazu gekommen ist. Repräsentativ ist das nicht, doch es gibt einen kleinen Einblick in die Ursachen.

Trotzdem komme es laut ForscherInnen auch immer auf die Kraft und den Winkel an: "Wir nehmen an, dass wenn der Mann in einer dominanten Position ist und sehr aufgeregt, kann der Geschlechtsverkehr sehr kräftig werden, und ein höheres Risiko für einen Penisbruch bedeuten." Wenn die Frau oben ist, dann können auch ihre Bewegungen zu einem Bruch beitragen. Doch wie gefährlich Sex-Positionen für Frauen sind, wurde (leider) nicht erforscht.

 

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