Warum die Flucht für Frauen gefährlicher ist

Für Frauen ist die Flucht oft traumatischer und gefährlicher als für Männer. Ein Themenschwerpunkt über Schicksale und Maßnahmen.

Jeder zweite Flüchtling weltweit ist weiblich. In Österreich wurden laut Innenministerium ein Viertel aller Asylanträge letztes Jahr von Frauen gestellt. Frauen fliehen genau wie Männer vor Gründen wie Krieg, Gewalt und Verfolgung, sind aber zusätzlich noch von spezifischen Menschenrechtsverletzungen wie Vergewaltigung, Genitalverstümmelung, Zwangsprostitution oder Zwangsehe betroffen.

Auch die 29-jährige Mina ist aus Syrien geflohen. Sie erzählte uns von ihrer traumatischen Flucht nach Österreich und warum sie dabei vergessen musste, eine Frau zu sein. Außerdem sprachen wir mit dem Anwalt und Fremdenrechtsexperten Georg Bürstmayr, der erklärt, wie das verschärfte Asylgesetz vor allem Frauen schadet und wie wenig es Österreich in Wirklichkeit bringt.

Zusätzlich hat uns die Frage beschäftigt, ob es bei den derzeitigen Debatten über Gewalt gegen Frauen überhaupt um die Frauen geht und welche Maßnahmen tatsächlich getroffen werden müssen, damit speziell Frauen auf der Flucht geschützt werden.

Frauen auf der Flucht sind außerdem die WIENERIN.at-Frauen des Jahres 2015 geworden. Die Begründung lesen Sie hier.

 

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