Warum deine nächste Reise unbedingt nach Montenegro gehen sollte

Schwarze Berge, saftige Wiesen und türkisfarbenes Meer: Wir haben die besten Reisetipps für die Perle an der Adria.

"Warum war ich eigentlich bisher noch nie hier?", ist die erste Frage, die sich auftut, als ich nach einer Flugstunde von Wien entfernt in Podgorica lande. Entlang der Küste sorgt eine Landschaft aus Bergen, Feigenbäumen und türkisfarbenem Meer für richtig große Augen. Während Länder wie Kroatien oder Italien gerade einen ziemlichen Reiseboom erleben, scheint es so, als würde Montenegro noch darauf warten, entdeckt zu werden.

Wir haben zusammengefasst, warum ihr unbedingt nach Montenegro solltet und was es dort zu entdecken gibt.

Von Land der Berge ins Land der schwarzen Berge

Imposante Felsen, saftige Wiesen, türkisfarbenes Meer und dunkle Seen: Wenn der Sommer zu Ende geht, beginnt die beste Zeit für eine Reise ins "Land der schwarzen Berge". Dann ist die Temperatur zum Baden und auch zum Wandern angenehm und alle Vorteile des Landes lassen sich zugleich genießen. Der Norden, wo es im Winter sehr kalt werden kann, ist der wahr gewordene Traum für Outdoor-Fans. Hier macht Rafting, Bergsteigen und Klettern richtig Spaß.

In die Szenerie aus Bergen und Meer fügen sich entlang der Küste kleine Inseln und Ortschaften ein, die sich entlang der Küste ideal zu einem Städtetrip verbinden lassen. Die Kleinstadt Perast ist dabei ein gemütliches Highlight, das auch bereits Angelina Jolie besucht hat. Im Restaurant "Conte" gibt es vorzüglichen Fisch und Wein - der Ausblick von der Terrasse ist außerdem schwer zu toppen. Ein Kaffee an der Uferpromenade schmeckt gemeinsam mit der traditionellen Süßigkeit "Orasnice" besonders gut.

Die Bucht von Kotor

Als Hauptattraktion Montenegros gilt die Bucht von Kotor; eine fjordähnliche Landschaft,die von der Adriaküste fast 30 Kilometer ins Festland hineinreicht. Aus dem Meer ragen hundert Meter hohe Felswände und erzeugen ein Panorama, das während einer Fahrt mit einem Motorboot zur Offenbarung wird. Die dazugehörige Stadt Kotor besichtigt man am besten im Anschluss gemütlich bei einem Bummel durch die engen Gassen und auf der gewaltigen Stadtmauer. Wer es sportlich mag, steigt noch zur Festung San Giovanni hinauf, 1.426 Stufen sind es bis zur Zitadelle. Die Aussicht auf die Bucht und die Altstadt von Kotor ist den Schweiß aber wert.

Kotor, die Stadt der Katzen

Die Altstadt von Kotor wird von den Einheimischen liebevoll "Stadt der Katzen" genannt. Die Samtpfoten genießen hier einen Kult-, wenn nicht sogar Heiligenstatus. Ihnen wird nachgesagt, damals die Stadt vor der Pest gerettet zu haben. Deshalb gibt es ein Katzenmuseum und viele Souvenirs mit den Vierbeinern darauf. Und auch generell findet man in allen Ecken und Gassen Katzen, die ihre Sonderstellung in der Altstadt sichtlich genießen.

Sveti Stefan

Das beliebteste Postkartenmotiv entlang der montenegrinischen Küste ist aber die kleine Insel Sveti Stefan. Sie wurde vom einstigen Fischerdorf zum Luxusparadies umgebaut. Russische Investoren haben sich dort einen der romantischsten Orte geangelt und ihn als Ganzes zu einem Aman Resort aufgerüstet. Die ursprünglichen Gebäude wurden zu Suiten, Restaurants oder Spas umgemodelt, die leider nur Gäste betreten dürfen. Aber auch von außen betrachtet ist es ein Augenschmaus.

Budva

Das tolle an der montenegrinischen Küste ist, dass fast alle Sehenswürdigkeiten nahe bei einander liegen. So ist auch Budva nicht weit und zählt neben Kotor zu den ältesten Städten der Adria. Und auch hier gibt es einen beliebten Aussichtspunkt. Und der Weg hinauf zur Stadtmauer lohnt sich! Man blickt über kleine Gassen, Buchten und über das türkisfarbene Meer. Nach der kleinen Wanderung entlang der Stadtmauer tut eine kleine Abkühlung gut: In der Altstadt gibt es kleine Strände, die dafür super geeignet sind. Wenn der Magen knurrt, sollte man unbedingt frischen Fisch oder Meeresfrüchte aus der Umgebung essen. Im Restaurant "Porto" gibt es das beste Tintenfisch-Risotto überhaupt! Außerdem wird ofenfrisches Fladenbrot und toller Wein dazu serviert. Zur Nachspeise unbedingt "Broš" bestellen - ein Dessert mit Apfel, Nüssen, Karamel und Eiscreme - es ist himmlisch, versprochen!

Montenegro ist definitiv ein Land für GenießerInnen: Denn egal ob Natur, Kulinarik, Luxus- oder Abenteuerreisen - hier bleibt kein Wunsch offen.

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