Warum deine Kopfhaut im Winter spezielle Pflege braucht

Im Winter ist die Kopfhaut so trocken wie nie. Die Folgen: Schuppen, Juckreiz und sogar Bakterienbefall. Mit diesen Tipps beugst du vor.

Was tun gegen trockene Kopfhaut im Winter

Unserer Kopfhaut geht es im Winter nicht anders als der Haut am restlichen Köper. Trockene Heizungsluft und kühle Außentemperaturen greifen den Säureschutzmantel sowie die natürliche Fettschicht an, machen sie löchrig und lassen einen Teufelskreis entstehen: Feuchtigkeit kann ungehindert aus den Zellen entweichen und macht die Kopfhaut trocken und schuppig. Zudem können Bakterien, die üblicherweise durch den intakten Talgfilm abgeschirmt werden, ungehindert in die Haut eindringen und zu Juckreiz und Irritationen führen. Wer zur Linderung kratzt, hinterlässt kleine Mikroverletzungen auf der ohnehin sensiblen Haut, die sich entzünden und so für noch mehr Irritationen sorgen können. Der Supergau! Was jetzt hilft? Diese Pflegetipps:

5 Tipps, die bei trockener Kopfhaut im Winter helfen

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+ Vorsicht vor Hitze

Heißes Wasser (ebenso wie übermäßig hohe Raumtemperaturen) lässt die in der Haut gespeicherte Feuchtigkeit verdampfen und trocknet die Kopfhaut aus. Besser wäscht man die Haare daher nur mit lauen Temperaturen. Gleiches gilt für Föhnluft: Bitte keine hohen Temperaturen wählen und den Föhn niemals direkt auf die Kopfhaut, sondern immer nur in die Längen halten.

+ Waschen: Seltener ist besser

Je weniger Kontakt die Kopfhaut mit Wasser hat, desto besser. Gerade im Winter schützt man sie so vor unnötiger Austrocknung. Zwei Wäschen pro Woche genügen im Normalfall. Fettige Ansätze können durch Trockenshampoo überbrückt werden. Doch Vorsicht: Das Trockenshampoo bitte immer nur in die Haaransätze, nicht direkt auf die Kopfhaut geben. Es kann nämlich ebenfalls austrocknend und reizend wirken.

+Gründlich kämmen

Wer nur die Haarlängen bürstet, aber nicht mit der Bürste über die Kopfhaut streicht, muss sich über trockene Kopfhaut nicht wundern. Die Massagewirkung der Bürste regt die Kopfhaut nämlich zu einer besseren Durchblutung und damit Talgproduktion an. Außerdem hilf das Bürsten der Kopfhaut (ebenso wie sanfte Massagen) dabei, Hautfett gleichmäßig zu verteilen.

+ Pflege richtig benutzen

Conditioner, Spülungen oder Masken nähren und pflegen längst nicht nur die Haare. Für die Kopfhaut sind sie ebenso nützlich, werden nur leider von den wenigsten auch hierfür eingesetzt. Gerade im Winter sollte darauf geachtet werden, dass man pflegende Produkte nicht nur in den Haarlängen, sondern auch auf der Kopfhaut verteilt.

+ DIY Kopfhautpflege

Simple Hausmittel wirken natürlich und besonders mild gegen trockene Kopfhaut im Winter. Meersalz-Öl-Peelings sind so ein Beispiel. Dafür mischt man eine Teetasse grobes Meersalz mit einer halben Tasse Mandel-, Kokos- oder Olivenöl, massiert das Ganze in die angefeuchtete Kopfhaut ein und spült anschließend alles wieder aus. Der Kopf fühlt sich sofort viel wohler. Und die Seele damit auch!

 

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