Warum bin ich dick?

Wie eine Studie des Psychologischen Instituts in Salzburg zeigt, ist unsere Neigung zu Übergewicht, oder eben nicht, bereits in jungen Jahren erkennbar. Im Rahmen der österreichweiten Science Week können am 25. und 26. Mai entsprechende Fragebogentests und Beratungsgespräche in Anspruch genommen werden.

Wie die Studie des Psychologischen Instituts der Universität in Salzburg zeigt, unterscheiden sich viele Normal- und Übergewichtige in bestimmten Verhaltensweisen und Denkmustern.

Übergewichtige gelten als leichter zu "verführen", da sie auf Gerüche oder den Anblick von Speisen besonders stark reagieren.

Ist die Neigung zu Übergewicht einmal erkannt, können verschiedene Verhaltenstherapien helfen, die so genannte Reizkontrolle des Betroffenen zu verbessern. Weitere Hilfestellen sind beispielsweise Ernährungsberatung und Bewegungsprogramme.

Abzuraten ist von Crash-Diäten und Wundermittel zur Gewichtsreduktion!

Vielfach geraten vor allem Frauen erst durch den Beginn von Crash-Diäten etc. in einen Teufelskreis, der zu schwerem Übergewicht führen kann. Hilfreich ist hier nichts und der berühmte Jojo-Effekt kommt zum Vorschein!
von Prof. Elisabeth Ardelt-Gattinger

Wie Sie gesund abnehmen und Ihre schlechten Essgewohnheiten ändern können, lesen Sie auf Seite 2!

Kein einzelnes Lebensmittel macht dick, sondern nur die gesamte Ernährungsweise. Daher gibt es keine "guten" und "schlechten" Lebensmittel, und auch keine strikten Verbote. Versuchen Sie sich immer abwechslungsreich, gesund und mit frischen Zutaten zu ernähren!

Greifen Sie häufiger zu Getreideprodukten, Hülsenfrüchten, Salaten, Gemüse und Obst!

Tipps zum gesunden Abnehmen und Änderung der Essgewohnheiten:

  • Seien Sie sparsam bei Fett. Ein Teelöffel stellt eine gute Dosier- und Kontrollhilfe dar.
  • Es muss nicht jeden Tag Fleisch sein.
  • Essen Sie mehr Obst und Gemüse.
  • Früchte stillen den Appetit auf Süßes.
  • Planen Sie öfters Fisch ein (1-2 x pro Woche)
  • Greifen Sie lieber zu dünn aufgeschnittener Putenwurst, Schinken und magerem Braten.
  • Probieren Sie magere Käsesorten und Aufstriche: Quargel, Kochkäse, Berggraf, sowie magere bzw. selbstgemachte Topfenaufstriche.
  • Bei Suppen und Saucen verwenden Sie keinen "Schuß" Obers oder Crème Fraîche. Es schmeckt auch so mit vielen Gewürzen und frischen Kräutern besonders fein und lecker.
  • Für Naschkatzen: Greifen Sie zu fettarmen Alternativen. Statt Blätterteig essen Sie Strudelteig, statt Cremeschnitten lieber zu Biskuitteig mit Topfencremen greifen.
  • Gönnen Sie sich regelmäßig höchstens 2 Stück schwarze Schokolade. Die Bitterstoffe stillen den Heißhunger und eine derartig geringe Menge an Schokolade schadet nicht und setzt dennoch das berühmte Glückshormon Serotonin frei!
  • Vollkornprodukte sättigen länger und sind auch noch sehr gesund.
 

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