Warum Babys schreien

Schlaf ist für Neo-Eltern ein großes Thema, einfach weil sie davon viel zu wenig abbekommen. Manche Eltern nähern sich dem Thema humorvoll und kaufen das Bilderbuch „Verdammte Scheiße, schlaf ein", andere glauben daran, dass man Babys zu ihrem Glück (und Durchschlafen) zwingen kann und greifen zu durchaus umstrittenen Ratgeberbüchern wie „Jedes Kind kann schlafen lernen".

Denn ob Schreibaby oder nicht, vor allem in der Nacht können die Kleinen ganz schön laut werden. Wissenschafter David Haig von der Harvard University in Cambridge(USA) hat nun eine interessante Theseaufgestellt: Von wegen Bauchschmerzen, Kuschelbedürfnis oder Anpassungsschwierigkeiten der Kleinen. Das Schreien dient einzig und alleine dem Zweck den Eltern das miteinander Kuscheln zu vermiesen, um so mögliche kleinere Geschwisterkinder zu verhindern. Diese könnten schließlich die Rolle des schutzbedürftigen Kleinen abspenstig machen.

Bindungsphysik: Kinder brauchen ihre Eltern.

Deswegen würden kleine Babys schnell durchschlafen, um dann nach einigen Monaten sich nachts wieder bemerkbar zu machen. Denn sobald die Mutter wieder fruchtbar sei, und das geht in vielen Fällen mit dem Abstillen einher, müssten sie wieder ihre Rolle als Nesthäckchen sichern, indem sie kleinere Geschwister verhindern. Diese Erkenntnis könnte einige bisherigen Lehrmeinungen ganz schön auf den Kopf stellen ...

 

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