Wahr oder falsch? 8 Mythen über Bluthochdruck

Erhöhter Blutdruck, auch Hypertonie genannt, gefährdet das Herz und die Gefäße. Deshalb muss dieser unbedingt erkannt und behandelt werden. Doch wie macht sich dieser bemerkbar? Worauf Sie achten müssen, erfahren Sie im Mythencheck.

Bluthochdruck kann vererbt werden

Stimmt. Wenn bereits die Eltern einen hohen Blutdruck haben, ist das Risiko für die Kinder erhöht. Aber auch Störungen des Hormonsystems, Herz-Kreislauferkrankungen sowie Nierenschäden können Auslöser sein. Bei den meisten Betroffenen kann gar keine körperliche Ursache festgestellt werden.

Hypertonie verläuft symptomlos

Stimmt nicht ganz. In vielen Fällen ist es tatsächlich so, dass diese keine Symptome verursacht. Andere Menschen bekommen morgendliche Kopfschmerzen, leiden an Nasenbluten, Schwindelgefühlen, Übelkeit oder ständiger Müdigkeit. Auch großer Durst kann auf diese Erkrankung hindeuten.

Eine einmalige Messung des Blutdrucks kann täuschen

Stimmt. Um den Blutdruck sicher bestimmen zu können, muss über einen längeren Zeitraum immer zur selben Tageszeit mit einem Blutdruckmessgerät gemessen werden. Hoher Blutdruck beginnt bei einem Blutdruck von mehr als 140/90 mm HG.

Einmal Medikamente - müssen lebenslang Medikamente genommen werden

Stimmt nicht. Bei schweren Erkrankungen und bei Vorhandensein von weiteren Risikofaktoren für die Herzkranzgefäße wie z.B. Diabetes können sofort Medikamente verschrieben werden. Bei einer leichten Hypertonie kann man versuchen den Blutdruck erst einmal durch Änderungen des Lebensstils in Griff zu bekommen. Dazu zählen Rauchen aufhören, Übergewicht senken, gesunde Ernährung, mehr Bewegung sowie eine Einschränkung des Konsums von Alkohol und Kochsalz.

Stress kann Bluthochdruck verursachen

Stimmt. Stress kann den Bluthochdruck in die Höhe treiben - vor allem wenn Betroffene diesem über lange Zeiträume ausgesetzt sind. Moderate Bewegung ist in dem Fall eine gute Möglichkeit, um den Stress besser bewältigen zu können.

Bluthochdruck betrifft nur ältere Menschen

Stimmt nicht. Bluthochdruck kann in allen Altersgruppen auftreten. Erkrankungen, die Einnahme von Medikamenten oder eine Schwangerschaft kann auch vorübergehend eine Erhöhung verursachen.

Eine Blutdrucktherapie mit Medikamenten dauert lebenslang

Stimmt. Meistens wird eine solche Therapie lebenslang durchgeführt. Die Medikamente müssen aber immer wieder neu eingestellt werden. Unter Umständen kann aber auch auf Medikamente verzichtet werden, wenn die Umstellung der Lebensstilfaktoren erfolgreich war.

Bluthochdruck kann zu Problemen bei der Potenz führen

Stimmt. Aber auch eine bereits entstandene Schädigung der Gefäße kann diesen Effekt

 

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