Wachteleier

Passend zur Osterzeit sind auch heuer die Wachteleier wieder ein großes Thema, nicht nur für Liebhaber der Gourmet-Küche, sondern auch für Hühnerei-Allergiker und all jene, die sich gesund ernähren wollen.

Nur wenige Personen wissen, dass Wachteleier eigentlich ein Jungbrunnen sind.

Wachteleier...

  • steigern die Vitalität
  • stärken das Immunsystem
  • pflegen die Haut
  • sorgen für Wohlbefinden
  • besitzen einen höheren Vitamin- und Mineralstoffgehalt als Hühnereier

Volksheilkunde

Wachtelsuppe war früher eine besonders günstige Medizin, da die leicht zu fangen und quasi vor den Haustüren zu finden waren. Wachtelsuppe brachte kranke Nieren zum Funktionieren und sollte auch bei Blähungen und einem verhärteten Bauch geholfen haben.

Auch wurde das Eigelb der Wachteleier für Durchfallerkrankungen von Ärzten verschrieben, offenbar, da sie schützende Antikörper in den Darmtrakt transportierten.

Roher Genuss

Auch aus diesem Grund sollten Wachteleier vor allem roh und auf nüchternen Magen genossen werden. Man kann sie mit ein wenig Milch oder Orangensaft, oder frisch gepresstem Zitronensaft vermischen und eventuell mit einer Prise Vanillezucker abschmecken. Diese Zubereitung kann asthmatische Beschwerden lindern.

In gekochtem bzw. hartem Zustand brillieren sie aufgrund ihres würzigen geschmacks, der von kennern als intensiver als der des Hühnereis beschrieben wird.

Wachteleier als Schönheitsmittel

Bereits die Frauen am Hof in Japan und im Kaiserreich China, sowie jene der persischen Herrscher schwörten auf die kleinen Eier als Wunderwaffe für zarte und faltenlose Haut, oft bis ins hohe Alter.

Für porzellanglatte Haut verwendet man Puder aus getrockneten und gemahlenen Wachteleiern bzw. auch deren Schale.

Aus den rohen Eiern werden Masken und Packungen bereitet.

Wachteleier zu Ostern

Aber nicht nur als Energiequelle und Kraftpaket eignet sich diese Art von Eiern hervorragend. Bei österlichen Dekorationen sind die gesprenkelten Eier ebenso gerne gesehen, wie auf dem Essteller.

Zutaten für 4 Personen:
1 Bund Brunnenkresse (ca. 250-300 g)
375 ml Gemüsesuppe
100 g Schalotten
2 EL Butter
1 EL Mehl
230 ml Obers
8 Wachteleier
Salz & weißer Pfeffer

Zubereitung:
Kresseblätter fein hacken, in der Gemüsesuppe 5 Min. köcheln, abgießen und Fond auffangen. Schalotten fein würfeln und in 2 EL Butter glasig dünsten. Mehl zugeben, 1 Minute anschwitzen und den Kressefond unter ständigem Rühren zugießen.
Mit 220 ml Obers ablöschen, kurz köcheln lassen und ein paar frische Kresseblätter in die Suppe geben. Danach die Suppe pürieren. Mit Salz und Pfeffer und eventuell einem Schuss Himbeeressig abschmecken.
Die Wachteleier in kaltes Wasser legen, aufkochen und 1 Min 30 Sek kochen lassen. Abschrecken, schälen, abkühlen und halbieren.
Je vier halbe Wachteleier in die angerichteten Teller legen und mit Kresseblättern garnieren.
 

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