Vorsicht: US-Magazin warnt vor Kinder-Sonnenschutzsprays

Bitte cremen und nicht sprühen, so die Empfehlung für Kindersonnenschutzmittel des US-Magazins Consumer Reports, dem US-Pendant zur österreichischen Zeitschrift Konsument und dem deutschen Ökotest-Verlag. Die Empfehlung basiert auf dem Verdacht, dass die in sämtlichen Kinder-Sonnencremen enthaltenen Nanopartikel aus Titanoxid die Entwicklung der Kinder massiv schädigen können, wenn sie eingeatmet werden. Die kleinen Teile aus Titanoxid haben den Zweck die Sonne zu reflektieren und sind Basis von physikalischen Filtern.

Auch Kinder-Sonnencremen zum Schmieren enthalten diese Stoffe, sind aber ungefährlich, da diese Teile die Hautbarriere nicht überwinden können. Erwachsenensonnencremen enthalten meist chemische Filter und sind somit nicht betroffen.

Ob es wirklich zu einer Schädigung kommt ist noch nicht völlig sicher. Dies wird derzeit noch von der US-Arzneimittel-Zulassungsbehörde FDA geprüft.

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