Vorsicht: Sonnenbrand-Alarm

Autsch, das schmerzt! Ein Stündchen zu lange in der Sonne, die Sonnencreme mit dem hohen Lichtschutzfaktor zuhause vergessen und schon ist es passiert: Die Haut ist gerötet und brennt. Wie sich die Haut bei Sonnenbrand wieder beruhigen lässt und worauf Sie beim Sonnenschutz achten sollten, lesen Sie hier.

Sonnenbrand ist nicht gleich Sonnenbrand. Es handelt sich zwar in jedem Fall um eine Verbrennung, man unterscheidet aber zwischen zwei Schweregraden:


Leichten Rötungen, die nur die oberste Hautschicht betreffen und von leichten Schwellungen und Schmerzen begleitet sein können (Verbrennungen ersten Grades). Erste Anzeichen können neben Hautrötungen mit Hitzegefühl auch Brennen oder Juckreiz sein.


Starker Sonnenbrand mit Blasenbildung, starken Schmerzen und Schwellungen (Verbrennungen zweiten Grades). In diesem Fall heißt es ab zum Hautarzt, der den Sonnenbrand untersuchen und die beste Behandlung vorschlagen kann. Ein großflächiger, starker Sonnenbrand kann Kopfweh, Fieber, Schüttelfrost oder Kreislaufbeschwerden mit sich bringen.

Die größten Mythen rund um das Thema Sonnenbrand

Sunblocker

Die beste Lösung ist, es erst gar nicht zu einem Sonnenbrand kommen zu lassen. So können Sie vorsorgen:

  • Sonnencreme. Je nach Hauttyp zum richtigen Sonnenschutzfaktor greifen und mindestens 30 Minuten vor dem Gang in die Sonne eincremen.
  • Siesta. Meiden Sie die Mittagssonne, bleiben Sie von 11 bis 15 Uhr im Schatten und verzichten Sie auf zu lange Sonnenbäder
  • 3 x H. Hut, Hemd und Hose - dichtgewebtes Material schützt am besten vor starker Sonneneinstrahlung - gilt vor allem bei Tagesausflügen. Sonnenbrille nicht vergessen!
  • Wolkentage. Vergessen Sie auch an bewölkten Tagen nicht auf Ihren Sonnenschutz!

Tipps zum typgerechten Schutz finden Sie auf Seite 2!

... die Sonnenintensität im Schatten oder bei Bewölkung noch immer bei 50 Prozent liegt?

... Wasser, Sand, Schnee oder andere reflektierende Umgebungen die Sonnenintensität um bis zu 85 Prozent steigern können?

... die Einnahme bestimmter Medikamente wie Johanniskraut, Antibiotika oder ätherischer Öle die Lichtempfindlichkeit erhöhen können?

... die Zahl der Sonnenbrände (vor allem in der Jugend) das Hautkrebsrisiko erhöht?

Typgerechter Schutz


Sie liegen nur fünf Minuten in der Sonnen und entdecken schon die ersten roten Hautstellen, während Ihre Freundin selbst nach einer Stunde nicht errötet? Der Hauttyp macht den Unterschied und entscheidet darüber, welcher Sonnenschutz der richtige ist.

Hauttyp I ist besonders sonnenempfindlich, meist rothaarig, hat helle Haut und Augen, Sommersprossen und wir in der Sonne rot statt braun. Das trifft auf Sie zu? Dann greifen Sie im Sommer zu Sonnencremen mit Schutzfaktor 50. Ihre Eigenschutzzeit liegt nur bei fünf bis zehn Minuten.


Hauttyp II ist ebenfalls sehr sonnenempfindlich, hat blonde Haare und blaue Augen, helle Haut und wird in der Sonne rot oder bräunt nur sehr langsam. Für diesen Typ empfiehlt sich Sonnenschutzfaktor 30 bis 50. Die Eigenschutzzeit beträgt zehn bis 20 Minuten.


Hauttyp IIIhat eher dunkle Augen und braune Haare, helle bis hellbraune Haut und ist nicht übermäßig sonnenempfindlich. Wenn Sie diesem Typ angehören, bräunt Ihre Haut relativ schnell und Sie haben nur manchmal einen Sonnenbrand. Verwenden Sie Sonnenschutzfaktor 20 bis 25, Ihre Eigenschutzzeit beträgt 20 bis 30 Minuten.


Hauttyp IV ist weitgehend sonnenunempfindlich, dunkelhaarig, hat dunkle Augen und braune Haut. Dieser Typ bräunt sehr schnell und intensiv, ein Sonnenbrand kommt sehr selten vor, die Eigenschutzzeit liegt bei 30 bis 40 Minuten. Für diesen Hauttyp wird Lichtschutzfaktor 15 bis 20 empfohlen.

Erste Hilfe bei Sonnenbrand: Tipps!

 

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