Virenfalle Hände

Winterzeit ist Erkältungszeit, viele verzichten dann auf das Bussi-Bussi bei der Begrüßung um sich nicht anzustecken und schütteln stattdessen eifrig Hände. Dabei ist ihnen nicht bewusst: Über die Hände werden nämlich viel mehr Krankheitserreger übertragen, als beim Wangenkuss.

Amerikanische und britische Forscher fanden heraus, dass Krankheitskeime weiter in den Organismus vordringen, wenn sie zuvor an den Händen waren: Dies geschieht vor allem durch das Berühren von Mund, Nase oder Augen mit der Hand. Bei einem bloßem "Bussi" verbleiben Viren und Bakterien meist auf der Wange.

So bleiben die Hände Virenfrei

Wer unterwegs Fingerhandschuhe trägt und sich damit nicht ins Gesicht fasst, minimiert sein Erkältungsrisiko also enorm. Ein Kranker berührt den Haltegriff in der U-Bahn, danach hält sich ein gesunder Mensch daran fest, reibt sich anschließend mit den Händen Nase und Augen - und schon haben es Viren oder Bakterien geschafft, auf die besonders empfindlichen Schleimhäute zu gelangen.

Wer niesen muss und kein Taschentuch griffbereit hat, sollte in seinen Ärmel oder Schal niesen, aber nicht in die Hände. So vermeidet man, andere anzustecken.

Wichtig: Handschuhe schützen Sie vor keinen Viren, wenn Sie sich damit ins Gesicht fassen - sie helfen lediglich die Hände rein zu halten, wenn man öffentlich unterwegs ist.

Der zweite wichtige Tipp: Händewaschen!

Ein regelmäßiges Einseifen und Abspülen der Hände ist jetzt die Gesundheitsvorsorge schlechthin. Wichtig: Seife verteilen, die Zwischenräume der Finger nicht vergessen, mit warmem Wasser gründlich spülen, abtrocknen.

Außerdem sollten Sie versuchen, bei Menschenansammlungen Abstand zu halten, sich nicht ins Gesicht zu fassen und so wenige Dinge wie Türgriffe, Bankomaten, Haltegriffe, usw. wie möglich angreifen. So verringern Sie zumindest das Risiko, selbst zu erkranken, eine Garantie ist dies natürlich nicht.

 

Aktuell