Vienna Art Week

Die typischich.at-Redaktion empfiehlt im November: Wiens Festwoche der Kunst. Unter dem Titel „Crossing Limits“ findet Mitte November die Vienna Art Week statt. Rund 100 Einzelveranstaltungen können besucht werden.

Von 15. bis 21. November 2010 dreht sich in Wien alles um Kunst. Die vom Dorotheum und Art Cluster Vienna konzipierte Vienna Art Week findet in diesem Jahr zum 6. Mal statt. Was mit der Idee begann, renommierte Wiener Kunstinstitutionen, Museen und Galerien durch ihr Zusammenwirken als Art Cluster Vienna international in den Brennpunkt zu rücken und die Vermarktung Wiens als Kunststandort voranzutreiben, hat sich als jährliches Highlight zu einem erfolgreichen europäischen Kunstfestival entwickelt.


Mit rund 100 Einzelveranstaltungen ist die Vienna Art Week die größte jährlich stattfindende Veranstaltung zur Kunst in Wien. Am Programm stehen unter anderem Installationen, Performances, Führungen, Studio Visits und Künstlergespräche.

Grenzen überschreiten
Das diesjährige Thema „Crossing Limits" spielt darauf an, wie die Wirklichkeit von Kunst durchdrungen wird und in wirtschaftlichen und sozialen Umbrüchen einen Faktor der Stabilität bildet. Grenzen zu überschreiten bedeutet heute nicht, neoavantgardistisch Tabus zu brechen oder sich im Crossover-Feld zu bewegen, sondern durch künstlerische Interventionen unsere Realität mitzugestalten.


Das aktuelle Motto spiegelt sich auch in der eigens für die Vienna Art Week von Ursula Maria Probst kuratierten Ausstellung „Crossing Limits. Art in Urban Transitions" wider. In dem siebentägigen Ausstellungsprojekt mit Installationen und Interventionen präsentieren sich unter anderem die Künstler Julien Bismuth, Razvan Botis, Katrina Daschner, Carsten Fock, Aldo Gianotti, Kathi Hofer, Nicolas Jasmin, Birgit Knöchl, Anna-Kirsten Krambeck, Sonia Leimer, Kris Lemsalu, Marissa Lobo, Mahony, Fernando Mesquita, Corinne Rusch, Björn Segschneider, Dorota Walentinowicz.

Mehr Termin-Tipps finden Sie hier.

Ein weiteres Highlight ist die Ausstellung „Figura cuncta videntis [das allsehende Auge] - Hommage an Christoph Schlingensief“, mit der die Thyssen-Bornemisza Art Contemporary das Vermächtnis von Christoph Schlingensief feiert.

Zum ersten Mal präsentieren sich 2010 außerdem rund 30 Galerien im Rahmen der Galerientage an gleich zwei Tagen.
 

Aktuell