Videospiele für eine bessere Welt

Von "Tampon Run" bis "Migrant Trail": Computerspiele müssen nicht immer gewalttätig und sinnlos sein. Wir haben fünf Videospiele gesammelt, von denen wir etwas lernen können.

In diesem Spiel geht es darum, fiktionale Charakter durch realistische Szenarien zu bringen. Die SpielerInnen haben dabei immer die Möglichkeit in Situationen einzuschreiten. Zum Beispiel, ob ein Belästiger konfrontiert wird oder nicht. Wenn eingeschritten wird, dann verwandeln sich die Charaktere in SchauspielerInnen und sprechen zu den SpielerInnen. Was aber passiert, wenn niemand einschreitet?

2: Final Girls

Hier befinden sich die SpielerInnen in einer Frauengruppe für Frauen aus bekannten Filmen, die mit verschiedenen Formen von Traumata und Gewalt konfrontiert waren. Die Rollen können erraten, eigene Erfahrungen geteilt oder geheim gehalten werden. Die SpielerInnen lernen, mit Traumata umzugehen und bekommen Punkte, wenn sie ihre Erfahrungen mit anderen teilen.

3: Tampon Run

Spaßfaktor ist hier garantiert: bei "Tampon Run" müssen die SpielerInnen mit Tampons auf entgegenkommende Tampondiebe schießen. Auf dem Weg liegen neue Tamponpackungen, die man nicht übersehen darf, sonst ist das Spiel bald vorbei. Das Spiel von den Entwicklerinnen Andrea Gonzales and Sophie Houser soll dabei helfen, das Menstruationstabu zu brechen. Wenig überraschend wurde bereits eine Gegenversion des Spiels - Männer weichen Tampons aus - entwickelt.

4: The Migrant Trail

In diesem Spiel geht es darum, Flüchtlinge oder Grenzbeamte an der Grenze zwischen den USA und Mexiko zu spielen. Die SpielerInnen entscheiden sich für eine Seite - als Grenzbeamter Wache zu stehen oder als Flüchtling Routen zu finden, um durchzukommen. Angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation in Europa ist das Spiel aktueller denn je.

5: Bias Breaker

Bias Breaker stellt die Vorurteile der SpielerInnen auf eine harte Probe. Diverse Charaktere schießen auf grüne Punkte, die Stereotype wie „Bisexuelle sind verwirrt“ und „Alle Asiaten sind gut in Mathe“ darstellen sollen. Entwickelt wurde das Spiel von den Schülerinnen Shazmin und Jaymi, die beim Programm „Girls Who Code“, bei dem junge Frauen programmieren lernen, mitgemacht haben. Das Spiel ist in Kürze verfügbar.

 

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