Vertrauen lernen

Wurden Sie schon viel zu oft enttäuscht? Von früheren Partnern, Freunden, Kollegen oder gar der Familie? Lassen Sie nicht zu, dass dies Ihr weiteres Leben beeinflusst. Lernen Sie wieder zu vertrauen!

Wer nicht vertraut, wird kein Vertrauen finden - hinter diesem Satz steckt mehr, als man vermuten könnte. Zu oft musste man schmerzlicher Weise erfahren, dass das eigene Vertrauen missbraucht wurde, dadurch verlernt man selbst, vertrauen zu können. Die Zukunft ist mit Misstrauen und Skepsis ausgelegt und hindert einen daran, entspannt glücklich sein zu können. Doch halt, es geht auch anders!


Ich vertraue dir, bis du mir einen Grund gibst, es nicht mehr zu tun.

Jeder Mensch benötigt Vertrauen - Vertrauen in sich, andere und die Welt. Wenn man Angst hat, zu vertrauen, leidet man häufig auch noch unter anderen Ängsten: Etwa unter Versagensangst, Angst vor Nähe, Angst vor engen Bindungen oder sozialen Ängsten. Man hat Angst, sich auf einen Partner einzulassen oder Freundschaften zu schließen. Beruflich kann man sich möglicherweise nicht seinen Fähigkeiten entsprechend entfalten, weil man sich nichts oder zu wenig zutraut.

Tipps

1. Zu vertrauen, ist eine Entscheidung, die Sie mit sich selbst treffen. Also ist es wichtig, dass Sie Ihre negativen Erlebnisse und Erfahrungen gedanklich aus dem Weg räumen, um entscheiden zu können, einem Menschen zu vertrauen. Natürlich kann man Vertrauen nicht wie einen Lichtschalter an- und ausschalten, es muss erst wieder langsam wachsen, und das braucht Zeit. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass Sie sich zuerst bewusst dafür entscheiden, wieder vertrauen zu wollen.

Sie werden jedes Mal wieder das Risiko eingehen müssen, verletzt oder enttäuscht zu werden, doch das gehört zum Leben dazu. Andererseits gibt es aber auch keine Garantie dafür, dass es immer schlecht laufen muss. Je positiver Sie an die Sache rangehen, desto besser. Dann gehen Sie auch mit Enttäuschungen viel besser um.

2. Neben der bewussten Entscheidung, wieder vertrauen zu wollen, benötigen Sie aber auch das Vertrauen in sich selbst, mit Enttäuschungen umgehen zu können. Vertrauen ist immer Ausdruck von innerer Stärke. Um gegen Enttäuschungen anzukommen, müssen Sie an sich selbst arbeiten. Sie müssen lernen, nicht alles persönlich zu nehmen und gleichzeitig Ihr Selbstvertrauen aufbauen. Denn nur wenn Sie über über ein gesundes Selbstvertrauen verfügen, können Sie auch anderen vertrauen.

 

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