Vermessung der Welt

Ganz schön vermessen!! Der junge Gauß (Florian David Fitz)! bildet sich ein, mit seiner höheren Mathematik die Welt erobern zu können. Aber der Ehrgeiz des jungen Naturwissenschaftlers Humbolt ist fast noch schlimmer ...Deftige Detlev -Buck-Verfilmung des Bestsellers von Daniel Kehlmann.

Für seine Genialität bekommt der junge Gauß ein paar Stockschläge vom Herrn Lehrer (Karl Markovics) auf den nackten Hintern. Aber auch der gelehrte Mann mit einer Liebe zur Mathematik muss sich eingestehen, dass in diesem Buben mehr Talent steckt als es einem Kind aus ärmlichen Verhältnissen zuzutrauen wäre. Ein Stipendium muss her und so genießt Carl Friedrich Gauß (Florian David Fritz) bald die finanzielle des vertrottelten Herzog von Braunschweig (herrlich: Michael Maertens).

Vermessung der Welt

Auch anderorts, aber unter weitaus besseren Bedingungen, wächst Akademiker-Nachwuchs heran. Der Adelige Alexander von Humbolt (Albrecht Abraham Schuch) muss erst den Tod seiner geizigen Mutter (Sunnyi Melles) abwarten bevor er sein beachtliches Erbe in den Rachen der Wissenschaft werfen kann. 36 Bände umfassen seine Berichte aus der neue Welt.

Aber außergewöhnliche Intelligenz und revolutionärer wissenschaftlicher Tatendrang führen leider nicht zwangsweise zu einem erfüllten Lebensabend mit Ruhm, Reichtum und persönlichem Glück und so stolpern zwei wissenschaftliche Avantgardisten schon in hohem Alter am Ende ihres Weges übereinander. Ob es nun für eine Zusammenarbeit zu spät ist ...

Wer das Buch NICHT gelesen hat, ergötzt sich an den Überraschungen einer bildgewaltigen 3-D-Abenteuerwelt mit erlesenen und bestens gelaunten Theater- und Filmschauspielerin in köstlichen Spielszenen.
Mag die Story gegen Ende auch ein bisschen holpern, ein Wiedersehen mit deutsch-österreichischen Showgrößen wie Katharina Thalbach, David Kross, Max Giermann und dem wunderbaren Georg Friedrich rechtfertigt den Ankauf jeder Kinokarte für diesen Film.
 

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