Verhütung

Vor allem Jugendliche greifen meist zu Kondom und/oder Pille, aus Informationsmangel oder Angst vor neuartigen Methoden. Infolgedessen wurde von der ÖGF - Österreichische Gesellschaft für Familienplanung - die Initiative "Vielfalt der Verhütung" ins Leben gerufen.

Verhütung muss kein Lustkiller sein, und schon gar nicht nur auf den Schultern der Frau lasten - im Gegenteil!

Auch Jungs müssen über die Wirkung der Pille bescheid wissen!
von Mag. Ziegelwanger, Soziologin des ÖGF und Sexualpädagogin

Sich über den eigenen Körper und verschiedene Verhütungsmethoden zu informieren, den Partner dabei einbeziehen und eine gemeinsame Entscheidung zu treffen ist weitaus effizienter, so Miriam Hie (Moderatorin).

Voraussetzungen

Zuverlässigkeit und Sicherheit stehen ganz klar an erster Stelle. Des Weiteren sollten sie frei von Nebenwirkungen sein, sich nicht negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken und preiswert erhältlich sein.

Durch das breite Angebot an innovativen Verhütungsmittel findet heutzutage nahezu jede Frau und jeder Mann das passende zum individuellen Lebensstil.

Denn: Was für die einen "perfekt" scheint, muss für die anderen noch lange nicht zutreffen!

Die Qual der Wahl: Welche Methode, außer Pille und Kondom, ist die Effektivste?

Laut CHOICE-Studie (Contraceptive Health Research of Informed Choice Experience, 2011) sind die effizientesten Methoden - bei richtiger Anwendung, bzw. Durchführung - unter anderem:

  • Männliche/weibliche Sterilisation
  • Implantat
  • Spirale (Kupfer und Hormon)
  • Vaginalring
  • Verhütungspflaster
  • Dreimonatsspritze

Um die richtige Wahl für sich zu treffen, müssen Sie daher über die verschiedenen Methoden informiert sein. Das kleine Verhütungs-ABC finden Sie hier.

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Dass es das Kondom gibt, wissen 90% der Jugendlichen.
von Dr. Linemayr-Wagner, Gynäkologin und Präsidentin des ÖGF
ÖGF

Generation Porno und deren Verhütungsbewusstsein

Man müsste meinen, dass die Jugend heutzutage durch die enorme Medienvielfalt - sowohl im Printbereich, als auch im elektronischen - optimal informiert sei. Doch sie werden höchstens mit Sexualität konfrontiert und weniger mit Verhütungsmaßnahmen zur Prävention von sexuell übertragbaren Krankheiten und ungewollten Schwangerschaften.

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Doch wie sich die Pille im Körper auswirkt, welche Aufgaben sie hat: das ist den Wenigsten bekannt.

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Durch die Initiative "Vielfalt der Verhütung" sollen kontrazeptive Möglichkeiten wie zum Beispiel: NuvaRing, Implanon, Spirale, Dreimonatsspritze und Pflaster vor allem Jugendlichen näher gebracht werden, da viele einfach nicht wissen, dass es sie überhaupt gibt.

Positive und lustvolle Auseinandersetzung mit Fruchtbarkeit und Lust ist ein wichtiger Faktor, so Ziegelwanger.

Das Ziel des ÖGF und vieler Sexualpädagogen ist es, der Jugend zu einer individuellen und bewussten Entscheidung der Verhütungsmethoden zu helfen und so ungewollten Schwangerschaften und Schwangerschaftsabbrüchen vorzubeugen.

Mehr Infos finden Sie in der Linkbox auf der linken Seite.

 

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