Verbote beim Essen

Bei Abnehmwilligen kursiert das Gerücht von fünf verbotenen Lebensmitteln: Weißer Reis, Zucker, Weißbrot, Margarine und Frittiertes. Wenn diese in Maßen statt in Massen konsumiert werden, spricht allerdings nichts dagegen. Gesunde Alternativen machen den Speiseplan abwechslungsreich.

Wer sich halbwegs ausgewogen und gesund ernährt, für den gibt es auch in der Ernährung keine Verbote, auch nicht beim Abnehmen. Allerdings - und so weit muss man der Theorie der fünf verbotenen Lebensmittel recht geben - bei übermäßigem Konsum können sich diese ganz schön auf den Bauch schlagen. Wer diese geringer dosiert und auch zu Alternativen greift, sollte damit allerdings keine Probleme haben.

Margarine

Margarine ist wegen der teilweise enthaltenen Transfettsäuren in Verruf geraten, die Herzkrankheiten, Krebs und Allergien verursachen sollen. Diese wurden aber auch in Frittiertem, Backwaren (fertiger Blätterteig, Zwieback, Kuchen, Kekse), Frühstücksflocken, Pommes frites und Packerlsuppen gefunden. Seit 2009 gibt es allerdings in Österreich Grenzwerte. Wer aber abnehmen will, sollte mit Margarine eher sparsam umgehen genau so wie mitButter. Denn manchmal ist Weniger mehr.

Zucker

Zucker ist ganz und gar nicht tabu. Gesüßt werden sollte allerdings in Maßen. In den meisten Rezepten kann man die Menge an Zucker locker um ein Drittel reduzieren, Sie werden es wahrscheinlich gar nicht merken. Sie können diesen Wandel auch Schritt für Schritt machen, um sich langsam daran zu gewöhnen geschmacklich ein bisschen neutraler zu sein. Und für den Gaumen gibt es immer noch genügend andere Aromen wie Zimt, Nelken oder Orangen welche Backwerke zu Köstlichkeiten machen.


Bei Tee und Kaffee gilt ebenfalls lieber ein klein wenig Zucker als Süßstoffe. Letztere versprechen dem Hirn nämlich etwas, was nicht erfüllt wird - dass der Körper Treibstoff in Form von Zucker bekommt - und lösen somit nur Heißhunger aus.

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Weißbrot

Weißbrot macht leider nicht lange satt, somit sind Heißhungerattacken fast vorprogrammiert. Schwarzbrot hingegen enthält wichtige Ballaststoffe. Wer dann noch zur Vollkornvariante greift, konsumiert noch einmal eine Portion Ballaststoffe mehr und gibt seinem Magen lange zu knabbern.

Weißer Reis

Dasselbe wie für Weißbrot gilt auch für weißen Reis. Die Vollkornvariante macht einfach länger satt.

Frittiertes

Frittiertes trieft für gewöhnlich vor Fett. Von gesund also keine Rede. Versuchen Sie zumindest die meiste Zeit auf schonende Zubereitungsarten wie Garen, Kochen oder Backen im Ofen umzusteigen. Sie werden sehen, dass Sie sich wesentlich wohler fühlen. Und wenn schon frittieren, dann tupfen Sie das Frittierte danach mit Küchenrolle ein wenig ab. So können Sie die Menge des Fettes zumindest ein bisschen reduzieren. Der Magen dankt es und die Figur auch.

Rezepte für gesundes Fastfood gibt es hier.

 

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