Vassilakou bestätigt: Wiener Ampelpärchen bleiben

Nach großem positiven Medienecho auf die hetero- und homosexuellen Ampelpärchen verkündete die Wiener Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou gestern, dass sie bleiben.

Die händchenhaltenden Pärchen werden auch nach dem Eurovision Song Contest auf 49 Ampeln in Wien zu sehen sein. Das gab Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou gestern via Facebook bekannt: "Sie haben zehntausende Facebookfans, sind zu einem beliebten Fotomotiv geworden und haben jetzt schon Kultstatus. Das ist großartig für die Akzeptanz von lesbischwulen Paaren und natürlich auch für den Wien-Tourismus. Wir haben daher beschlossen, dass wir die neuen Symbole beibehalten".


Ausweitung auf weitere Ampeln nicht geplant

Die offizielle Bestätigung aus Vassilakous Büro: "In der StVo ist geregelt, dass eine Ampel rot und grün zu sein hat. Die Silhouette ist nicht geregelt", so ein Sprecher zur Tageszeitung "Die Presse". Eine Ausweitung auf weitere Ampeln ist aber nicht angedacht.

Ursprünglich waren die Ampelpärchen als zeitlich begrenzte Aktion rund um Life Ball, Song Contest und Regenbogenparade geplant. Die Darstellung von sowohl hetero- als auch homosexuellen Paaren sorgte für internationale Aufmerksamkeit und Diskussionen, die FPÖ erstattete sogar Strafanzeige. Für den Verbleib der neuen Ampelsymbole setzte sich unter anderem eine eigene Facebook-Gruppe ein.


Maria Vassilakous Facebook-Posting:

Die neuen Wiener Ampelpärchen werden bleiben!Der Zuspruch zu den Ampelpärchen ist wirklich überwältigend - Danke euch...