Vanity Fair goes Gaga

Es herbstelt im Blätterwald. Damit uns aber noch laaange nicht kalt wird, zieht sich Lady Gaga für die Septemberausgabe der Vanity Fair aus. Coole Fotos und heiße Bekenntnisse aus dem schrägen Kosmos des Popstars. Wir staunen!

Wer ist das denn auf den Cover der September-Ausgabe von Vanity Fair? Eine alte Aufnahme von Erika Pluhar? Eine gestrandete Meerjungfrau? Marie-Antoinette, auferstanden oder eine bekiffte Scheekönigin? Nein! Nie würden Sie erraten, wer uns da schüchtern lächelnd das Peace-Zeichen entgegenhält: Lady Gaga. Bis zur Unkenntlichkeit verschönt. Mit Grauhaar-Perücke über den nackten (!) Brüsten, silbernen Fingernägeln und mörderischem Augenaufschlag hat das selbst ernannten Fame Monster endgültig den Sprung zur Style-Ikone geschafft. Wir staunen!

Ganz Gaga? Die Redaktion des renommierten Fashion-Magazins Vanity Fair hat wohl auch einen über den Durst getrunken oder zu oft "Poker Face" gehört. Lady Gaga zählt nach dem aktuellen Vanity Fair-Listing 2010 zu den best abgezogensten Persönlichkeiten der Welt. Das bedeutet in der Fashionwelt eine Gleichsetzung mit Carla Bruni oder Michelle Obama. Zu unrecht, finden wir.

Das September-Cover und die dazu gehörige Coverstrecke der - ab 4. August an den Kiosken in New York und L.A. - aktuellen Vanity Fair kann man trotzdem als überaus gelungnen betrachten. Soviel Stil hatte Lady Gaga noch nie! Das betrifft leider nur die Optik der geniales Fotos von Nick Knight. Was Lady Gaga im Interview mit Robinson von sich gibt, ist wieder ganz daneben:

"Ich vermeide es, Sex zu haben. Ich befürchte nämlich, dass dadurch meine kreative Energie abfließt. Komisch, aber ich denke, dass mir meine Kreativität geraubt wird, wenn jemand mit mir schläft ", gesteht der Superstar. Wollten Sie das wissen? Wir nicht! Wo bleibt Sigmund Freud?

Einsamkeit:
Ich bin immer einsam. Sogar dann, wenn ich in einer Beziehung bin. Das ist Teil meiner Eigenschaft als Künstlerin.

Männer:
Romantik ist irgendwie nichts für mich. Mein Song “Bad Romance“ handelt davon. Die falschen Männer ziehen mich magisch an. Oder umgekehrt. Aber wie soll ich auch jemanden kennen lernen, wenn ich so berühmt bin. Dafür habe ich keine Zeit.

Drogen:
Drogen führen zwangsläufig in ein Disaster. Ich hab Drogen genommen und es war der Tiefpunkt meiner Existenz. Meinen Fans rate ich dringend, die Finger davon zu lassen.
 

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