Van der Bellen: "Skandalös, dass Frauen an die gläserne Decke stoßen"

Warum Alexander Van der Bellen sich das Rauchen wohl nicht mehr abgewöhnen wird und wie wichtig Gleichberechtigung für ihn ist.

Wen wählen wir? Einen kreativen Bundespräsidenten? Klar. Die WIENERIN hat die Kandidaten ins Bastelstudio gebeten. Raus kamen interessante/lustige/bizarre Kunstwerke, die vor allem eines sind: persönlich.

Herr Van der Bellen, sind 72 Jahre alt – hat sich der Begriff Risiko für Sie verändert?

ALEXANDER VAN DER BELLEN: Mit zunehmendem Alter denke ich, dass ich mehr Risiko eingehen kann.

Wie definieren Sie Fairness?

VAN DER BELLEN: Wenn ich sehe, dass die Gehaltsschere zwischen Männer- und Frauengehältern so weit auseinanderklafft, dann ist das weder fair noch ökonomisch – hier wird diskriminiert.

Wird es jemals eine Homestory mit Ihnen als Bundespräsident geben?

VAN DER BELLEN: Nein.

Warum würden Sie HC Strache nicht als Kanzler angeloben?

VAN DER BELLEN: Ich mache mir Sorgen um unsere EU. Und daher wäre es der größtmögliche Fehler, das zu tun. Aber: Ein Bundespräsident muss so eine Auseinandersetzung nicht gewinnen.

Rauchen Sie zum Genuss?

VAN DER BELLEN: Ich bilde mir das ein, aber realistisch nicht. Nur abgewöhnen werde ich mir das Rauchen wohl nicht mehr.

Die Parolen der Französischen Revolution. Und sogar gegendert mit „Schwesterlichkeit“.

 

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