Valentino reloaded

1959 gründete Valentino sein Label und wurde damit als „Meister des Kleides“ bekannt. Heute führen Maria Grazia Chiuri und Pierpaolo Piccioli sein Erbe weiter. Wie auch der Maestro, setzen die zwei auf den Charme unvergesslicher Abendroben und sorgen mit extravaganten Accessoires für Furore bei der next Generation.

Traumkleider in Blutrot - oder besser gesagt: in Valentino-Rot. Dafür wurde das in Rom gegründete Label bekannt. Eine Stil-DNA, die man bis heute weiterführt. Doch auch hier musst man mit der Zeit gehen und sich abseits der Luxuskleider um Must-Haves bemühen.

PowerDuo hinter Valentino












Geschmack im Duett:

Valentino Garavani, wie der Gründer mit vollem Namen heißt, ist einer jener Designer, die nur schwer von ihrem Design-Thron zurücktraten. Dennoch, im Jahr 2007 war es schließlich soweit und er überließ Ferruccio Pozzoni das Kreativ-Zeptar über die Herrenkollektion, Alessandra Facchinetti das der Damenlinie.

Doch dieser „Machtwechsel" hielt nicht lange an. Valentino sah sich nicht genug verstanden, seine Kollektionen und Linie nicht in seinem Sinne weitergeführt. So kam es, dass der Maestro 2008 ein Duo an Bord holte: Maria Grazia Chiuri und Pier Paolo Piccioli. Diese beiden sollten fortan die Damen- wie Accessoireskollektion des Traditionshauses weiterführen. Eine Strategie-Entscheidung, die wie man heute weiß, die richtige war.

Neue Stil-Devise:

Das Duo ist seither in aller Munde. Auch, wenn die beiden Namen den wenigsten geläufig sind, so weiß man heute, dass es einem Kreativ-Duett zu verdanken ist, dass die Tradition Valentinos in die Gegenwart fand.

Neue Wege für Valentino:

Elizabeth Taylor war eine der Kundinnen Valentinos. Was aber das Duo, dass schließlich das Haus übernahm und Valentino endlich in den Ruhestand entließen, jedoch erkannte war, dass sich das Frauenbild über die Zeit verändert hatte.

Zur Gründung des Labels war inszenierte, opulente Schönheit das Stil-Indikat mit dem sich Frauen wie die oben genannte Diva richteten. Heute geht man das etwas subtiler an. Demnach veränderte sich auch die Tragweise eleganter Abendmode. Was damals als außergewöhnlich schön und dramatisch galt, ist heute „einfach etwas zu viel". Und genau das berücksichte das Kreativduo.

Natürlich, auch heute noch spielt das Valentino-Rot bei der Farbwahl eine wesentliche Rolle, auch das berücksichtigen die beiden. Die Schnitte jedoch, fallen, anders als damals, reduzierter, subtiler und zurückhaltender aus. Schlichte Schönheit heißt jetzt die Devise und diese verfolgen die Beiden mit meisterlicher Rafinesse.

PowerDuo hinter Valentino

Auszug aus der Sommerkollektion 2013 von Valentino.

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PowerDuo hinter Valentino
PowerDuo hinter Valentino
PowerDuo hinter Valentino

Das Must-Have Pieces:

Zudem kam, dass die zwei Designer nun auch Hauptaugenmerk auf außergewöhnliche Accessoires legten. Statt bei der Mode mit Opulenz zu punkten, wurden hier die Accessoires in den Fokus gesetzt. Und genau so entstanden die mittlerweile legendären "Stud"-Nieten-Accessoires, die anders als der Rest der Mode nicht etwa mit klassischer Weiblichkeit punkteten, sondern mit etwas Coolness, Rockappeal und gebannt auf zeitloser Minimalistik aus Leder.

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Auszug aus der Herbst/Winter-Kollektion 2013/14 von Valentino.

Kontrastprogramm als Jungbrunnen:

Das Geheimnis des Erfolgs der beiden Valentino-Designer ist also stets eine Gegenüberstellung von Eleganz, Zeitlosigkeit, mädchenhaftem Charme und Romantik, im Gegensatz zu Eyecatcher-Accessoires mit Trendappeal und raffinierter Coolness. Diese Strategie ist, wenn auch jedes Mal anders inszeniert, der rote Faden, der sich durch die Kollektionen der Beiden zieht.

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Auszug aus der Sommerkollektion 2014 von Valentino.

Und so geht es auch in der nächsten Saison weiter. Während die Farbe Blau im Winter zum Eyecatcher-Ton auserkoren wurde, so werden es in der kommenden Saison folkloreartige Mustermixes sein, die auf klassisch-romantischen Cuts Platz nehmen und so die mädchenhaften Kreationen auf ein hohes Stil-Niveau heben.

The best to buy:

Natürlich, zu den Valentino-Klassikern zählt nach wie vor das „kleine Rote" oder ein Gürtel mit dem typischen Valentino-„V" als Schließe. Die Teile, die wir Ihnen ans Herz legen sind hingegen die Klassiker von morgen - jene, die die Stil-DNA von Valentino, heute am besten zur Geltung bringen:

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