US-Modemarke verbannt Übergrößen

Das US-Modeunternehmen ModCloth gab bekannt, dass sie die Übergrößen-Abteilung aus ihrem Online-Katalog verbannen.

Vor wenigen Tagen hat das US-Modeunternehmen ModCloth bekannt gegeben, dass sie die Übergrößen-Abteilung aus ihrem Online-Katalog verbannen.

Auf den ersten Blick wirkt das wie ein totaler Rückschritt - aber falsch gedacht! Denn ModCloth geht einfach einen Schritt weiter und inkludiert die Übergrößen in ihre "normale" Kollektion. Damit muss nicht mehr auf die Extra-Abteilung "Übergrößen" geklickt werden - sondern es kann einfach zwischen allen Größen in der Normalansicht gewählt werden.

Zuvor hatte das Unternehmen eine Umfrage gemacht, bei der herauskam, das Frauen mit Übergrößen sich wünschen, auch die neuesten Trends tragen zu können, anstatt immer die gleichen Plus-Size-Klamotten angeboten zu bekommen.

Wenn Frauen in "Normal-" und "Übergrößen" getrennt werden, dann werde eine Segregation hergestellt, die nicht sein muss, ist das Unternehmen überzeugt.

Die Gründerin von ModCloth, Susan Gregg Koger, schreibt auf ihrem Blog: "Es gibt noch immer die altmodische Vorstellung, dass die Modeindustrie Übergrößen trennen muss, weil die Kundinnen weniger stylish sein sollen oder weniger Geld ausgeben wollen. Aber das stimmt einfach nicht."

 

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