Update der Jeans-Jackets

Jeansjacken galten lange als uncool. Heuer erleben die praktischen Überzieher ein prunkvolles Comeback. Zuerst auf den Laufstegen der internationalen Fashionweeks gesichtet, schmücken sie nun die Luxuskörper der VIPs und auch in unserem Kleiderschrank dürfen sie heuer nicht mehr fehlen.

Marilyn Monroe trug die Jeansjacke zu einer Caprihose und auch Stilikonen wie Brigitte Bardot adelten ihren Côte-azur-Look mit dem blauen Lieblingsstoff. Doch dann kamen die wilden 80er und die Jeansjacke erlebte ihren absoluten Höhenflug. Und was kommt erwartungsgemäß nach so einem "up" das "down". Das ist nun rund 20 Jahre her. Doch bis heuer dachte kaum jemand auf die Wiederauferstehenung des Blaumannes. Wer jedoch die Laufsteg-Looks der Großen ansah, dem wurde bereits im September 2012 der stilvolle Sinneswandel bewußt.

Denim geht aufwaerts

Karl Lagerfeld (l.) setzte heuer bei CHANEL auf das blaue Wunder - und er ist meist der, der totgesagten Trends wieder neues Leben verleiht. Seine Blouson-Interpretation rockte auf sonst sehr eleganter Prêt-à-porter und verlieh ihr eine Spur Coolness.

Olivier Rousteing (m.) zelebrierte seine Zuneigung zu dem Working-Stoff überhaupt gleich allover bei BALMAIN. Sein Ensemble aus Jeans-Bustier und hochsitzenden Slim-Jeans vollendete er mit einer Kurzjacke und darüber einem Sakko aus Denim.

Bei 3.1 PHILLIP LIM führte der coole Stoff die Musterstrategie fort, die beim Rest der Outfits im Mittelpunkt stand: Batik ist also auch Back. Und das sogar noch stylischer als je zuvor.

Denim geht aufwaerts

Der Promi-Faktor:

Und so kommt es nicht von ungefähr, dass die ersten Stars - darunter sind bereits Style-Ikonen wie DJ Kiss, Schauspielerin Kate Bosworth und last but not least die bezaubernde Emeli Sandé.

Die Stilstrategie:

Sie ist den Catwalk-Looks eigentlich sehr ähnlich. Statt die Working-Wear nur zu alltäglichen Anlässen aus dem Kleiderschrank zu zaubern, darf das Jeans-Jacket jetzt auch groß raus. Ideal ist die Jacke nämlich als Begleiter zu zarten und romantischen Sommerkleidern, genauso wie zu eleganteren Slimjeans-Blusen oder T-Shirt-Kombis. Was wichtig ist, ist das dem Denim seine Nonchalance dabei nicht genommen wird - offen, locker und mit umgekrempelten Ärmeln wirkt der Look unkompliziert und einfach hinreißend.

Denim geht aufwaerts

Die neuen Lieblinge:

Die Jeansjacke gibt es natürlich passend für jeden Typ:

TYP COOL: Da wäre einerseits die klassische, eher blousonartige Jacke, die ideal zu kurzen Sommerkleidchen oder weiten Tops in Kombi zu Slimhosen passen. Hier (l.) von LEVI´S um ca. € 89,95.

TYP ROCKIG: Perfekt zum Trend des Layerings schmiegt sich ein Gilet aus Denim. Egal ob über Shirts, Blusen oder sogar zum Longdress getragen - es verleiht jedem Look einen Hauch Rock-Chic. Hier (m.) von RAG & BONE um € 230,–, über stylebop.com.

TYP FEMININ: Auch die eher schmal geschnittene Jacke ist zurück. Mit betonter Taille ist es hier aber wichtig, dass sie zu besonders lässigen Teilen wie weiten Longshirts, weiten Minidresses oder zu einem Tanktop oder T-Shirt kombiniert wird. Zweimal - also darunter und darüber - die Silhouette zu betonen ist einfach nur old-fashioned und nicht im Sinne der neuen Jeans-Strategie. Hier (r.) von TRIBECA um € 180,–.

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