Unsere Eltern leben länger, wenn wir mehr Zeit mit ihnen verbringen

Einsamkeit kann die Lebensqualität massiv senken.

"Nein, diese Woche schaff ich es leider nicht." Ein Satz, den wir alle schon einmal zu unseren Eltern gesagt haben. Job, eigene Familie, FreundInnen: vieles scheint wichtiger und dringender zu sein, als unsere Eltern zu besuchen. Dass uns das aber Sorgen machen sollte, zeigt eine Studie der University of California.

"Einsamkeit ist eine verbreitete Quelle von Verzweiflung, Leid und einer beeinträchtigten Lebensqualität älterer Menschen. Wir haben die Verbindung zwischen Einsamkeit, Funktionsrückgang und Tod von Über-60-Jährigen in den USA untersucht", heißt es einleitend in der Studie. 43 Prozent der Befragten gaben an, einsam zu sein.

Sterben einsame Menschen früher?


Die Studie untersuchte 1600 Erwachsene, die zu Beginn durchschnittlich 71 Jahre alt waren. Das Ergebnis: fast 23 Prozent der einsamen StudienteilnehmerInnen starben innerhalb von sechs Jahren - bei denen, die angaben, nicht einsam zu sein, waren es nur 14 Prozent, die so früh starben.

Laut ForscherInnenteam kann Einsamkeit zu Depressionen, kognitiven Beeinträchtigungen und anderen gesundheitlichen Problemen wie etwa Herzerkrankungen führen. "Einsam" sind laut Studie jene Personen, die sich liegengelassen und insoliert fühlen, und denen es an Gesellschaft fehlt.

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