Uni vs. FH

Hat man die Entscheidung getroffen zu studieren bleiben dennoch einige Frage offen: Was will ich studieren? Wo will ich studieren? Ist eine Universität oder eine Fachhochschule besser? Was sind die Unterschiede? Um Ihnen eine kleine Hilfestellung zu geben, haben wir eine kurze Übersicht für Sie.

Bei Universitäten ist es grundsätzlich einfacher zu inskribieren, da es, außer in bestimmten Studienrichtungen, kein Aufnahmeverfahren gibt. Hinzu kommt, dass keine Studiengebühren anfallen, sondern nur ein kleiner Beitrag für die Hochschülerschaft, was dazu führt, dass Universitäten hochfrequentiert sind.

Der Stundenplan ist individuell zu gestalten, je nachdem wie viele Kurse zu unterschiedliche Uhrzeiten angeboten werden. Für verpflichtende Übungen gibt es eine gewisse Punkteanzahl, die auf die verschiedenen Übungen, die man besuchen möchte, aufgeteilt wird. Das heißt, je wichtiger die Übung, desto mehr Punkte müssen gesetzt werden um einen Platz zu bekommen. Da auf Universitäten sehr viel Andrang herrscht, kann es aber passieren, dass man, trotz hoher Punktezahl, keinen Platz mehr in der Übung bekommt.


Fachhochschulen haben jedes Jahr nur eine bestimmte Anzahl an Studienplätzen. Durch ein Aufnahmeverfahren wird entschieden, ob man einen Platz bekommt oder nicht. Zählt man zu den Auserwählten, muss man Studiengebühren in der Höhe von ca €365.- plus Hochschülerschafts-Beitrag zahlen. Zusätzlich heben manche Fachhochschulen einen Beitrag ein, der für Bücher und Kopien, die im Laufe des Semester anfallen, verwendet wird.

Praxis im Vordergrund

Bei Fachhochschulen gibt es, wie das Wort „Schule" schon erkennen lässt, einen fixen Stundenplan und es herrscht Anwesenheitspflicht. Fachhochschulen sind sehr praxisorientiert und es gibt eigene Lehrgänge speziell für Berufstätige. Manche Vortragende kommen aus dem jeweiligen Berufsfeld und können somit den Lehrstoff besser übermitteln.

Der Abschluss mit wissenschaftlicher Arbeit und Prüfung ist bei Universität und Fachhochschule gleich, ebenso die akademischen Grade Bachelor, Master, Doktor. Der Zusatz „(FH)", den man bislang nach dem Abschluss einer Fachhochschule dem Titel anfügen musste, wurde mittlerweile gestrichen, da er in anderen Ländern oft für Verwirrungen gesorgt hat.

Universität:
- zu viele Studenten
- manche Übungen können nicht besucht werden
+ selbstorganisierter Stundenplan
+ keine Studiengebühren

Fachhochschule
+ begrenzte Teilnehmerzahl
+ berufsorientiert
- Studiengebühren
- Aufnahmeverfahren
 

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